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III. Einiges aus der Geschichte der Massenmedien



 

 

1. Informieren Sie sich.

Einiges aus der Geschichte der Massenmedien

 

Wissen Sie,

… dass der Erfinder des Buchdruckes Johann Gutenberg zwischen 1394 und 1399 in Mainz geboren wurde. Gutenberg Erfindung des Drucks war fraglos der wichtigste Meilenstein zur Entwicklung von Massenmedien.

… dass erste mechanische Fernsehensystem P. Nipkow (Polen) 1884 erarbeitet hat. Das erste Fernsehgerät in der damaligen Sowjetunion wurde 1934 hergestellt und hatte einen 3 mal 4 Zentimeter großen Bildschirm. Experimentelle Fernsehesendungen zwischen Moskau und Leningrad begannen 1938. 1951 begann das Zentralstudio in Moskau die ersten täglichen schwarzweißen Sendungen.

… dass 1876 Alexander Graham Bell das Telefon erfand. Im Jahre 1941 wurde der erste Computer erfunden. Bis heute sind Telefonleitungen das wichtigste Datentransportmittel im Internet.

… dass die technischen Grundlagen des Rundfunks im 19. Jahrhundert von Nikola Tesla erfunden und patentiert wurden. Ein Feuer vernichtete aber 1895 seine fertige Anlage. Etwa zeitgleich entwickelte Alexander Popow das Radio. Er übermittelte die Wörter „Heinrich Hertz“ (das ist der Name des Entdeckers der elektromagnetischen Wellen) an eine 250 Meter entfernte Empfangstation.

… dass die Ausstrahlung von Werbeprogrammen in Deutschland im Jahre 1956 und damit vergleichweise spät (1941 USA, 1954 Großbritannien) begann. Die Werbung der 50-er Jahre wurde durch den Gebrauch des Reims und des Trickfilms bestimmt, der Werbetext wurde vielfach gesungen.

 

Finden Sie im Text Informationen zu folgenden Daten.

 


1394/1399 –

1876 –

1884 –

1895 –

1934 –

1938 –

1941 –

1951 –

1956 –


 

Was sagen Ihnen diese Namen?


Johann Gutenberg

P. Nipkov

Alexander Bell

Alexander Popow


IV. Massenmedien

 

Lesen Sie den Text.

Aufgaben der Massenmedien

 

Eine moderne demokratische Gesellschaft kann man sich ohne Presse, Rundfunk und Fernsehen nicht vorstellen. Die Massenmedien haben die Aufgabe Informationen zu verbreiten, sie sollen umfassend, sachgerecht und verständlich wie möglich sein. Sie tragen zur Meinungsbildung der Bürger bei, indem sie komplizierte politische Probleme und Zusammenhänge einsichtig machen und politische Ereignisse Kommentieren.

 

Medien: Buch, Presse

 

Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben die Möglichkeit, sich aus vielen Medien zu informieren. Hier existieren über 2000 Verlage. Täglich werden über 100 neue Titel veröffentlicht. Eine Vielzahl von Büchern erscheint in jedem Herbst zur Frankfurter Buchmesse. Die zentrale Bibliothek ist die „Deutsche Bibliothek“ in Frankfurt. Hier sammelt man nicht nur alle in der Bundesrepublik erscheinenden Veröffentlichungen, sondern auch alle wichtigen deutschsprachigen Schriften des Auslands.

Über 400 Verlage bringen täglich an die 1700 Zeitungsausgaben mit einer Auflage von gut 27 Millionen Exemplaren heraus. Von der Gesamtauflage der Tageszeitungen entfällt ein gutes Viertel auf Straßenverkaufszeitungen, von denen die größte die am Axel Springer Verlag erscheinende „Bild-Zeitung“ ist.

Mannigfaltig ist auch das Zeitschriftenangebot.

Es reicht von politischen Wochenblättern wie dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ über die Wochenzeitung „Die Zeit“, konfessionelle Periodika, unterhaltende Publikumszeitschriften, Fachorgane bis zu amtlichen Blättern und der kostenlos verteilten Anzeigenpresse. Rechnet man alles zusammen, kommt man auf über 6000 Titel mit einer Gesamtauflage über 250 Millionen Exemplaren. Darunter sind natürlich Blätter, die es nur auf wenige hundert Stück bringen. Die Auflagen-Giganten finden sich vor allem im Bereich der Programmpresse.

Beherrscht wird der Markt der Publikumszeitschriften (über 500 Titel mit einer Auflage über 100 Millionen) von vier Großverlagen, nämlich dem Verlag Axel Springer (Hamburg), dem Heinrich Bauer Verlag (Hamburg), dem Verlag Gruner + Jahr (Hamburg) und dem Burda-Verlag (München).

 

Einige wichtige Zeitungen und Zeitschriften

 

T = Tageszeitung W = Wochenzeitung / -zeitschrift

 

TitelVerlagsort

Bild-Zeitung …………………………. T …………… Hamburg

Der Stern …………………………….. W …………… Hamburg

Westdeutsche Allgemeine Zeitung ….. T ……………. Essen

Der Spiegel ………………………….. W ……………. Hamburg

Stuttgarter Zeitung …………………… T …………… Stuttgart

Die Zeit ………………………………. W ………….. Hamburg

Kölner Express ………………………. T …………… Köln

Süddeutsche Zeitung ………………… T …………… München

Frankfurter Allgemeine Zeitung ……… T …………. Frankfurt/Main

Hamburger Abendblatt ……………….. T …………. Hamburg

Westdeutsche Zeitung ……………….. T …………... Düsseldorf

Tagesspiegel …………………………. T ………….. Berlin

 

Rundfunk und Fernsehen

 

Die Zahl der Hörfunk- und Fernsehprogramm nimmt weiterhin zu.

Die Deutsche Welle ist der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland. Das Angebot: Aktuelle Informationen 13 mal täglich im „JOURNAL“, dazu Magazine, Unterhaltung und das Neueste aus Wirtschaft, Sport und Kultur. Ein lückenloses Satellitennetz ermöglicht den weltweiten Empfang: 13 Stunden in Deutsch, neun in Englisch und zwei in Spannisch.

 







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