ТОП 10:

Ein zentrales Problem ist die Beziehungen in der Familie.



Das Verhältnis zur Familie, zu Freunden, Mitschülern und Lehrern wird immer wieder reflektiert. Wie erfahren, dass sich das Kind im Elternhaus oder in seinem Schulkollektiv nicht immer wohlfühlt. Hier werden erste bittere Erfahrungen gesammelt, besonders wenn die Familie durch Scheidung der Eltern auseinander fällt: „Mein traurigstes Erlebnis war die Scheidung meiner Eltern“. Die Erfahrung, dass das Leben auch Schläge und Verlust bereithält, hat nicht selten störenden Einfluss auf die Entwicklung der Verantwortungsbewußte, schöpferische, selbstbewußte Kinder fallen nicht vom Himmel, sie werden dazu erzogen.

Die Menschen bestimmen ihr Schicksal selbst. Manche Eltern machen täglich zusammen mit ihren Kindern nach dem Unterricht Schularbeiten (Hausaufgaben). Die Kinder blicken z.B. ihre Mutter nach jeder Frage unsicher an. Wenn das Kind keine richtige Antwort finden kann, sagt die Mutter das Ergebnis vor. Die Mutter erklärt, dass das Kind von klein auf unselbständig ist. Aber Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit Verantwortungsbewusstsein sind nicht biologisch im Kind angelegt. Sie entwickeln sich nicht spontan. Man muss diese Charaktereigenschaften im Kind erziehen. Alles ist mit den besten Absichten, aber meist mit schlimmen Folgen. Es ist immer wieder zu beobachten, dass sich die Kinder freier, aufgeschlossener, natürlicher verhalten, wenn niemand hinter ihnen sitzt. Man muss den Kindern zutrauen, man muss vertrauen. Das Kind hat ein Recht auf Misserfolge, es sind seine eigenen und niemand leidet darunter mehr als das Kind selbst.

 

1. Lesen Sie und überschriften Sie den 1., den 2., den 3., den 4. Teile des Textes.

 

2. Besprechen Sie folgende Punkte, gebrauchen Sie dabei folgende Redewendungen:

 

Meiner Meinung nach

Das stimmt (nicht)

Ich kann dieser Meinung (nicht) zustimmen …

Ich teile diese Meinung …

Ich sehe es ganz anders

Ich bin der Meinung, daß …

 

1. Das Zusammenleben von Eltern und Kindern ist nicht immer konfliktlos.

2. Jugendliche leiden unter dem unglücklichen Leben (dem Druck der Erwachsenen).

3. Jugendlichen fühlen sich unsicher.

4. Sie verdrängen ihre Probleme durch Alkohol, Drogen, Rauchen.

5. Die Jugendlichen heute fühlen sich selber überinformiert und sich selbst überlassen.

 

3. Erzählen Sie den Text nach Ihrem Plan nach.

 

Anregung zur Diskussion

 

1. Warum rauchen, trinken oder nehmen eurer Meinung nach Jugendliche Drogen?

2. Überlegt, mit welchen Maßnahmen Eltern, Freunde, die Schule oder der Gesetzgeber gegen einen sich ausdehnenden Konsum von Alltagsdrogen wie Alkohol und Nikotin, aber auch gegen weiche Drogen wie Haschisch vorgehen können.

3. Plant ein Rollenspiel.

Auf einer Party betrinkt sich ein Schüler in kurzer Zeit mit Wodka. Als der Lehrer es bemerkt, ist es schon zu spät. Seine Klassenkameraden bringen ihn nach Hause. Wie reagieren am nächsten Tag: seine Eltern; seine Klassenkameraden; seine Klassenkammeradinnen; der Lehrer; seine Freundin?

 

Gibt es noch die Jugend?

 

Auch die Sozialpädagogen haben es immer schwerer mit „der“ Jugend – sie lässt sich nicht mehr auf einzelne Orte, Szenen oder Stile fixieren. Jede Clique ist anders, jede hat ihre eigenen Gewohnheiten. Und jede hat ihre eigenen Treffpunkte – und das sind nicht mehr nur Schule und Jugendhaus. Das Jugendhaus der 70er Jahre war ein Fluchtpunkt, wo man Ablösung und Abgrenzung demonstrieren konnte. Hier durfte die Musik laut und das Licht gedämpft sein, hier hatten die Erwachsenen nichts verloren, man trug lange Haare und hatte Schlaghosen und Rolling-Stones-T-Shirts an.

Eine Zeitlang beherrschten die Rocker die Szene, aggressiv in ihrem Auftreten, ruppig und immer mit einer Bierflasche in der Hand. Dann kam die große Gruppe ausländischen Jugendlicher, die aufgrund ihrer Situation zwischen zwei Kulturen wesentlich stärker auf Jugendeinrichtungen angewiesen waren und auch heute noch vielfach die Einrichtungen dominieren. Für sie übernahm und übernimmt das Jugendhaus die Funktion eines Flucht- und Schonraumes.

Und heute? Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen hat sich grundlegend verändert: Diskos gibt es für jeden Geschmack, in allen Lautstärken und für jede Altersstufe. Freizeit hat nichts mehr mit Bolzplatz oder Straßenfußball zu tun; Inline-Skater brauchen das entsprechende Outfit, Mountainbiker teures Gerät. Und Treffpunkte gibt es überall, wo man unter sich sein kann – kein Erwachsener käme auf die Idee zu stören.

In die Suche nach Erweiterung des eigenen Handlungsraumes, nach unkontrollierten Ecken und Nischen im Stadtteil wird das Jugendhaus einbezogen. Was sich in Gärten, auf leeren Grundstücken, aber auch in einer lebendigen Straßenöffentlichkeit abspielte – das für Kinder und Jugendliche so wichtige Loslösen von der Familie, die Aneignung von Räumen, das Leben in Szenen und Cliquen, das Ausprobieren von neuen Verhaltensweisen und die Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen und Erwachsenen – geschieht heute immer noch auch im Jugendhaus.

Aber auf Grund der Tendenz zu immer stärker Individualisierung lässt sich Jugend heute immer weniger in homogene, den gesellschaftlichen Schichten entsprechende Gruppierungen einteilen. Es wird in der Praxis immer schwieriger zu sagen. Für welche der sich ständig verändernden Gruppierungen, Szenen und Cliquen welche Form von Jugendarbeit sinnvoll und richtig ist.

Ulrich Deinet, Sozialpädagoge und Jugendforscher: „Ein immer größer werdender Teil der Jugendlichen ist nicht mehr bereit, sich auf pädagogisch vorgeformte Situationen einzulassen, sondern bewegt sich relativ ungebunden im ständig expandierenden Konsummarkt und ist für die Jugendarbeit nur schwer erreichbar. Demgegenüber stehen Gruppen von vielen ausländischen Jugendlichen, die auf Grund ihrer sozialen Situation auf Angebote der Jugendhäuser angewiesen sind“.

Kinder und Jugendliche benutzen Jugendhäuser oft lediglich als „Streifenräume“ (Deinet). Sie interessieren sich wenig für die pädagogischen Angebote und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern mehr für die „Features“, die Möglichkeiten für Fun und Action, die ein Haus bietet.

Wer auf diesem Markt noch seine „Kunden“ erreichen möchte, muss sehr unterschiedliche und vielfältige Angebote machen: Das Spektrum reicht heute vom halbkommerziell geführten Jugendcafé ohne pädagogische Einflussnahme bis hin zur intensiven sozialpädagogischen Arbeit und der Beratung einzelner Jugendlicher mit Problemen und Konflikten.

Der Strukturwandel der Jugend und die dadurch ausgelösten sozialpädagogischen Diskussionen haben deutlich gemacht, dass es keine allgemeinen Konzepte für die Jugendarbeit mehr geben kann. Ulrich Deinet rät allen Praktikern, Angebote genau so auszudifferenzieren, wie sich Kindheit und Jugend heute gestalten. Er bezeichnet es als Fortschritt, wenn man nicht mehr nur von der Kindheit oder der Jugend spricht, sondern einzelne Zielgruppen erkennt und entsprechende Angebote schafft.

„Konzeptionelle Differenzierung“ lautet der Fachausdruck. Auch die Schule kommt als Raum für Jugendarbeit in Frage, wenn sich von Kindern und Jugendlichen aneignen, verändern und nutzen lässt.

 

 

Beantworten Sie die Fragen zum Text:

 

1. Was war das Jugendhaus der 70er Jahre für die Jugendlichen? Was ist es heute geworden?

2. Welche Veränderungen erlebte die Jugend in den letzten 30 Jahren?

3. Kann man mit verschiedenen Gruppen und Cliquen die gleiche sozialpädagogische Arbeit führen?

4. Was kann ein Jugendhaus den Jugendlichen von heute bieten?

5. Was versteht der Autor unter der „konzeptuellen Differenzierung“?

6. Welche Angebote hat die Jugend von heute? Was wird vorgezogen?

7. Braucht die Jugend heute dasselbe, was sie vor etwa 20 Jahren gebraucht hat?

8. Was können die Mitarbeiter der Jugendhäuser den Jugendlichen anbieten?

 

Übungen

 

1. Übersetzen Sie folgende Sätze ins Russische. Beachten Sie dabei die Bedeutungen des Verbs „lassen“:

 

Die Jugend lässt sich nicht mehr auf einzelne Orte, Szenen oder Stile fixieren.

1. Aber auf Grund der Tendenz zu immer stärker Individualisierung lässt sich Jugend heute immer weniger in homogene, den gesellschaftlichen Schichten entsprechende Gruppierungen einteilen.

2. Auch die Schule kommt als Raum für Jugendarbeit in Frage, wenn sie sich von Kindern und Jugendlichen aneignen, verändern und nutzen lässt.

3. Ich ließ mir ein neues Kostüm räumen.

4. Der Vorsitzende ließ den Saal räumen.

5. Lass sie in Ruhe, sie braucht Liebe und Zärtlichkeit.

6. Lass mich! Ich will nicht mehr auf dich hören!

7. Die Katze lässt das Mausen nicht.

 

2. Finden Sie im Text alle Neologismen, bestimmen Sie, aus welchen Sprachen sie in die deutsche Sprache gekommen sind:

 

3. Bestimmen Sie die Deklinationsart der Adjektive in folgenden Sätzen:

 

In die Suche nach Erweiterung des eigenen Handlungsraumes, nach unkontrollierten Ecken und Nischen im Stadtteil wird auch das Jugendhaus einbezogen. Was sich in Gärten, auf leeren Grundstücken, aber auch in einer lebendigen Straßenöffentlichkeit abspielte – das für Kinder und Jugendliche so wichtige Loslösen von der Familie, die Aneignung von Räumen, das Leben in Szenen und Cliquen, das Ausprobieren von neuen Verhaltensweisen und die Auseinandersetzung mit Gleichaltrigen und Erwachsenen – geschieht heute immer noch auch im Jugendhaus.

Aber auf Grund der Tendenz zu immer stärker Individualisierung lässt sich Jugend heute immer weniger in homogene, den gesellschaftlichen Schichten entsprechende Gruppierungen einteilen. Es wird in der Praxis immer schwieriger zu sagen, für welche der sich ständig verändernden Gruppierungen, Szenen und Cliquen welche Form von Jugendarbeit sinnvoll und richtig ist.

 

4. Bilden Sie Sätze mit substantivierten Adjektiven und Partizipien. Wählen Sie dabei den bestimmten oder den unbestimmten Artikel:

 

1. (deutsch) ist (bekannt) von ihr.

2. (reisend) bittet (angestellt) um Auskunft.

3. (krank) wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

4. Zuerst sprach (gelehrt), dann (geistlich).

5. (vorsitzend) erteilt (delegiert) das Wort.

6. (angeklagt) wurde vom Gericht freigesprochen.

7. Es meldete sich (freiwillig).

8. (blind) wird von einem Hund geführt.

 

6. Gebrauchen Sie das passende Suffix – „-lich“ oder „-ig“:

 

1. Die Vorlesung findet vierzehntäg… statt.

2. Er hat gestern eine vierzehntäg… Reise angetreten.

3. Der Bus verkehrt auf dieser Strecke halbstünd…

4. Nach einer halbstünd… Busfahrt kamen wir an unserem Ausflugsziel an.

5. Unsere Nachbarin sucht eine halbtä… Haushaltshilfe.

6. Das Theater ist täg… ausverkauft.

7. Der Film über die Naturkatastrophen ist zweistünd…

8. Nehmen Sie von der Medizin zweistünd… einen Teelöffel.

 

7. Setzen Sie das Verb in der richtiger Form ein:

 

1. Mein Prüfungstermin ist auf den 15. Mai (festsetzen) worden.

2. Ich habe mich bei dem Gespräch der beiden (langweilen).

3. Gestern abend habe ich bei meiner Freundin (fernsehen).

4. Wir haben heute sehr spät (frühstücken).

5. Ich hoffe, sie hat mir meine Worte nicht (übernehmen)

6. Der Abschied von den Freunden ist mir sehr (schwerfallen)

7. Das Erlebnis hat mich den ganzen Tag nicht mehr (loslassen)

8. Er hat ihr angeboten, sie mit dem Auto (heimbringen).

 

 

9. Wählen Sie das passende Synonym:

 

akzentieren – annullieren – blamieren – dominieren – formieren – ignorieren – kontrollieren –qualifizieren – resümieren – riskieren –stagnieren

 

1. Er nahm meinen Vorschlag an.

2. Auf dem Bild herrscht ein helles Blau vor.

3. Sie bildet sich durch einen Abendkursus an der Universität weiter.

4. Er stellte mit seiner Äußerung seinen Freund vor den Kollegen bloß.

5. Am Ende seines Vortrags fasste er die Hautgedanken in Form von 5 Thesen zusammen.

6. Der Heizer prüft regelmäßig den Druck in den Kesseln nach.

7. Er ließ die kritischen Hinweise seiner Kollegen unbeachtet.

8. Er setzte bei dem Rettungsversuch sein Leben aufs Spiel.

9. Seit zwei Jahren entwickeln sich die Leistungen in einigen Fächern nicht weiter.

10. Der Trainer stellte aus den Teilnehmern der Spartakiade eine neue Mannschaft zusammen.

11. Das Bezirksgericht erklärte das Urteil des Kreisgerichts für ungültig.

 

Aufgaben

 

1. Geben Sie den Inhalt des Artikels wieder.

2. Erzählen Sie über die Arbeit eines Sozialpädagogen.

3. Gibt es in unserer Stadt Jugendhäuser oder deren Analoga? Erzählen Sie über ihre Arbeit.

4. Gibt es Unterschiede in der Arbeit mit den einheimischen und den ausländischen Jugendlichen? Argumentieren Sie Ihre Antwort.

5. Wodurch unterscheidet sich ein Hippy von einem Punk, einem Rocker, einem Reeper? Erzählen Sie über verschiedene jugendliche Bewegungen. Was hatten sie gemeinsam und was unterschiedlich?

6. Führen Sie eine Umfrage zum Thema „Braucht unsere Jugend Jugendhäuser?“ durch? Schreiben Sie ein Resümee.

7. Sprechen Sie mit Ihren Altergenossen und schreiben Sie einen Aufsatz zum Thema „Was braucht unsere Jugend vom Leben“?

8. Was wissen Sie über die Arbeit der „Street-workers“ (Sozialpädagogen, die mit den Jugendlichen auf der Straße arbeiten)?

 

Äußern Sie Ihre Meinung zu folgenden Aussagen!

1. Besser gemeinsam schweigen, als allein noch so klug reden.

J.R. Becher

2. Die Welt ist ein Gefängnis.

Shakespeare

3. Die Dankbarkeit einer Gesellschaft, so glaube ich, kann nicht darin bestehen, dass sie für jemanden eine Rente aussetzt, sondern darin, dass sie dir immer wieder eine Chance gibt, dass sie dich herausfordert, dich aufs neue zu bewähren, dir gar keine Zeit lässt zu resignieren.

W. Heiduczeek

Geld regiert die Welt?

(Umfrage)

 

„Ohne Moos nix los“, lautet ein Sprichwort. In der Tat! Das liebe Geld bestimmt unser Leben nicht unerheblich. Unsere Zeitschrift hat es deshalb interessiert, wie junge Leute zu Geld kommen, ob ihnen ihr Budget ausreicht, wofür sie es ausgeben und welche Bedeutung es für sie hat.

 

Denise, 20 Jahre alt

Als Bürokauffrau-Azubi verdiene ich im Monat knapp 1000 Euro. Für mein Pferd, das ich zusammen mit meiner Schwester habe, gebe ich das meiste Geld aus. Da fällt einiges auf Stallmiete, Futter und Reitklamotten an. Außerdem geht auch fürs Snowboarden ´ne Menge Kohle darauf. Am Wochenende arbeite ich deshalb in „Marché-Mövenpick“, wo ich mir etwa dazu verdienen kann. Außerdem mache ich beim Wachstumssparen der Volksbanken mit. So komme ich insgesamt ganz gut über die Runden. Das hat auch damit zu tun, dass ich noch bei meinen Eltern wohne und deshalb keine Miete bezahlen muss. Es gibt durchaus Wichtigeres auf der Welt als Geld, aber es hilft mir, viele meiner Träume zu verwirklichen.

 

Tenisha, 14 Jahre alt

Meine Mutter gibt mir monatlich 50 Euro Taschengeld. Ich finde, damit kann man locker auskommen. Das meiste gebe ich für Klamotten und Schminke aus. Da steuert auch meine Mom ab und noch etwas bei. Ein kleiner Teil meines Taschengeldes wandert ins Sparschwein. Man weiß ja nie! Eigenes Geld ist für mich schon wichtig. Sonst könnte ich mir vieles nicht leisten und müsste immer meine Mutter fragen, wenn mir etwas gefällt. Mit meinem Taschengeld habe ich monatlich ein kleines Depot und kann selbst entscheiden, für was ich mein Geld ausgebe.

 

Lucille, 17 Jahre alt

Mit meinem Taschengeld komme ich überhaupt nicht aus! Von meinem Vater bekomme ich 50 Euro im Monat. Das ist nicht viel. Wenn ich mit meinen Freundinnen in meinem Lieblingscafé bin und mir in der Schulpause etwas zu essen kaufe, bleibt davon nicht mehr viel übrig. In einem Jahr will ich meinen Führerschein machen. Das soll ja auch eine Stange Geld kosten. Deshalb habe ich jetzt bei einem Zeitungsverlag gefragt, ob ich Prospekte verkaufen kann. Meine Mutter überweist mir zusätzlich 20 Euro im Monat. Die spare ich und so sind zwischenzeitlich schon rund 500 Euro zusammengekommen. Geld ist mir sehr wichtig. Davon will ich später immer etwas auf der hohen Kante haben.

 

Gökhan, 17 Jahre alt

Ich bekomme kein festes Taschengeld. Für viele meiner Anschaffungen gibt´s von meinen Eltern je nach Bedarf Geld. Das meiste davon gebe ich für Marken-Klamotten aus. Dafür zahle ich auch immer etwas Geld auf mein Konto ein. Außerdem bin ich Basketball-Spieler und dafür braucht´s eben auch Geld. Einen Nebenjob habe ich nicht. Momentan bin ich auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Geld ist für mich sehr wichtig, denn ohne gäbe es kein Überleben. Wie heißt es doch so schön? „Geld regiert die Welt!“ Mein Ziel ist es, später so viel Geld zu verdienen, dass ich mir mein Traumauto kaufen kann. „Einen BMW Cabrio!“

 

Patrick, 14 Jahre alt

Mein Taschengeld beträgt monatlich 20 Euro. Das meiste Geld gebe ich für meine Playstation-Spiele aus. Um zusätzlich etwas zu verdienen, trage ich in der Nachbarschaft Zeitungen aus. Das Geld vom Nebenjob wandert direkt auf mein Girokonto. Das spare ich, um mir irgendwann etwas Größeres kaufen zu können. Zum Beispiel ein Handy. Mit meinem Geld komme ich klar. Manchmal gibt es auch einen Sonder-Bonus von meinem Daddy – wenn ich im Fußballverein bei einem wichtigen Spiel ein Tor geschossen habe. Momentan spare ich für meinen Mofa-Führerschein (Motorfahrrad).

 

Philipp, 19 Jahre alt

Ich gehe noch zur Schule und bekomme 50 Euro Taschengeld im Monat. Seit kurzem habe ich ein eigenes Auto. Das „schluckt“ im wahrsten Sinne des Wortes viel Geld. Am Wochenende gehe ich in Diskos und lasse dort auch nicht wenig Kohle. Ebenso wie mein Hobby Fußball und das entsprechende Equipment nicht gerade billig sind. Ohne Nebenjob könnte ich mir das alles gar nicht finanzieren. Ich helfe deshalb in einem Telemarketing-Unternehmen auf 630-Euro-Basis aus. Außerdem habe ich einen Bausparvertrag und dazu noch Geld für drei Jahre fest angelegt. Das gibt nämlich jede Menge Zinsen.

 

Beantworten Sie die Fragen zum Text:

 

1. Welche Bedeutung hat das Geld für die Jugendlichen von heute und für Sie?

2. Kommen die meisten Jugendlichen mit ihrem Taschengeld aus oder müssen sie jobben?

3. Worauf wird das Taschengeld ausgegeben?

4. Wo kann ein Jugendlicher einen Nebenjob finden?

5. Wovon träumen diese Jugendlichen?

6. Wird das Taschengeld sofort ausgegeben oder auch gespart? Wie kann man Geld sparen und wofür?

 

Übungen

 

1. Finden Sie im Text Synonyme zum Wort „Geld“ und bestimmen Sie, ob es umgangssprachlich, grob, vulgär usw. ist:

 

2. Setzen Sie das Verb gebenmit einem passenden Präfix ein:

 

1. Bei einem neuen Anfall müssen Sie dem Kranken diese Tropfen …

2. Nach 18 Uhr kann man Telegramme nur auf dem Hauptpostamt …

3. Bei Paketen ins Ausland müssen Inhalt und Wert … werden.

4. Bitte die Garderobe im Foyer …!

5. Der Betrüger hat sich in Hotels als Direktor …

6. Die gerichtliche Untersuchung … seine Unschuld.

7. Er wollte nicht …, dass er im Unrecht war.

8. Im Radio wird der Wetterbericht …

9. Der Auftrag wurde an eine kleine Baufirma …

 

3. Finden Sie im Text Wörter aus der Jugendsprache und geben Sie dazu die neutralen Synonyme:

 

4. Setzen Sie „Zweck“ oder „Ziel“ ein:

 

1. Jede Sprachübung kann nur ein Mittel zum … sein.

2. Ich habe es mir zum … gesetzt, meine Arbeit rechtzeitig zu machen.

3. Es hat kein …, mit ihm darüber zu reden; er ist unbelehrbar.

4. Nach vier Stunden hatten wir d… … unserer Wanderung erreicht.

5. Der Schütze verfehlte mehrmals nacheinander d… .

6. Das Land soll bewässert werden; zu diesem … wird hier ein Kanal gebaut.

7. Lessing kämpfte sein ganzes Leben lang für … erhaben … … der Humanität.

8. Diesem jungen Menschen fehlt ein klar …, bestimmt … … .

 

5. Übersetzen Sie den Satz ins Russische, finden Sie in diesem Satz das Subjekt und das Prädikat. Bestimmen Sie, ob der Nebensatz obligatorisch oder fakultativ ist:

 

„Das hat auch damit zu tun, dass ich noch bei meinen Eltern wohne und deshalb keine Miete bezahlen muss.“

 

 

6. Vervollständigen Sie die Zwillingsformeln:

 

1. Als Touristen kann man Land und … kaum kennen lernen.

2. Während meines Aufenthalts in Berlin hat er mir mit Rat und … geholfen.

3. Sie hat vor dem Examen Tag und … gearbeitet.

4. Er setzte Himmel und … in Bewegung, um zum Studium zugelassen zu werden.

5. Gute Freunde gehen miteinander durch dick und …

6. Die Lehrerin ist mit Leib und … bei der Arbeit.

7. Er hat sich mit Händen und … gegen meinen Vorschlag gewehrt.

8. Weihnachten ist ein Fest für alt und …, für groß und …

 

9. Formen Sie die Sätze nach dem Beispiel um:

 

Ich hätte ihn begleitet, wenn ich Zeit gehabt hätte. – Ich habe ihn nicht begleitet, weil ich keine Zeit hatte.

 

1. Ich wäre früher gekommen, wenn ich nicht aufgehalten worden wäre.

2. Ich habe Ihnen nicht geschrieben, weil ich Ihre Adresse nicht wusste.

3. Er hat es Ihnen nicht gesagt, weil Sie ihn nicht gefragt haben.

4. Wir hätten uns den Film angesehen, wenn wir Karten bekommen hätten.

5. Ich wäre mitgegangen, wenn ich nicht Unterricht gehabt hätte.

6. Ich habe mir den Mantel nicht gekauft, weil er mir zu teuer war.

7. Er hätte die Prüfung bestanden, wenn er nicht zu aufgeregt gewesen wäre.

 

Aufgaben

 

1. Fassen Sie den Inhalt der Umfrage zusammen.

2. Wie kommen Sie mit Ihrem Taschengeld um, wenn Sie es haben?

3. Vergleichen Sie das Verhalten zum Geld a) in Deutschland und in unserem Land, b) bei Ihnen und bei Ihren Eltern, Großeltern, c) im 19. und im 20. Jahrhundert, d) bei den 14-jährigen und 18-jährigen Jugendlichen.

4. Was bedeutet das Geld in Ihrem Leben?

5. Was würden Sie machen, wenn Sie plötzlich ein großes Vermögen erben würden?

6. Wozu geht man jobben?

a) um Geld zu verdienen, b) um der Familie zu helfen, c) weil alle Freunde es machen, d) um sich etwas Gutes leisten zu können, e) andere Varianten

7. Sind die Möglichkeiten zu jobben in allen Ländern gleich?

8. Schreiben Sie einen Aufsatz zum Thema des Artikels.

Äußeren Sie Ihre Meinung zu folgenden Aussagen!

 

1. Es ist nicht genug, den Menschen ein Spezialfach zu lehren. Dadurch wird er zwar zu einer Art benutzbaren Maschine, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Es kommt darauf an, dass er ein lebendiges Gefühl dafür bekommt, was zu erstreben wert ist.

A. Einstein

2. Von der Arbeit stirbt kein Mensch; aber vom Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib ums Leben; denn der Mensch ist zur Arbeit geboren, wie der Vogel zum Fliegen.

M. Luther

3. Geld stinkt nicht.

Sueton

4. Alle Menschen in der Welt streben nur nach Gut und Geld; und wenn sie es dann erwerben, legen sie sich hin und sterben.

Mittelalterlicher Spruch

 







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