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Das Informationszeitalter rottet die Arbeit aus



Weltweit wandelt sich die Arbeit – und zwar so grundlegend, dass dieser Prozess im 21. Jahrhundert auch die Zivilisation verändern wird. In allen Wirtschaftszweigen werden raffinierte Computer, Telekommunikation, Roboter und andere Technologien des Informationszeitalters mit rasender Geschwindigkeit menschliche Arbeitskraft ersetzen.

Früher ersetzten industrielle Technologien die körperliche Arbeit: Maschinen – statt Muskelkraft. Die neuen computerisierten Technologien ermöglichen einen Ersatz für den menschlichen Geist – in allen Bereichen des wirtschaftlichen Lebens werden Menschen durch denkende Maschinen verdrängt. Dies hat weitreichende Folgen. Der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Wassily Leontiew warnt, dass durch die Einführung immer leistungsfähigerer Computer „die Bedeutung des Menschen als des wichtigsten Produktionsfaktors in der gleichen Weise schwinden wird, wie die Bedeutung des Pferdes für die landwirtschaftliche Produktion durch die Einführung von Traktoren zunächst abnahm und schließlich völlig eliminiert wurde“.

XIV. Finden Sie im Text die Antworten auf die folgenden Fragen.

1. Was ersetzten früher industrielle Technologien?

2. Was wird was ersetzen?

3. Was wird verschwinden?

 

XV. Können Sie jetzt den Textinhalt wiedergeben? Dann machen Sie das.

XVI. Wie meinen Sie? Ist die Situation wirklich so, wie im Text dargestellt ist?

 

XVII. Lesen Sie den folgenden Text ohne Wörterbuch und sagen Sie, ob die unten stehenden Behauptungen dem Textinhalt entsprechen. Machen Sie ein Kreuz: richtig (r) oder falsch (f).

Der Informationsbereich wird gewiss einige neue Arbeitsplätze schaffen, doch es werden zu wenige sein, um die Millionen von Angestellten und Arbeitern aufzunehmen, die von den neuen Technologien verdrängt wurden. Der Grund: Dieser Bereich bietet schon seinem Wesen nach nur einer Elite, nicht aber den Massen Arbeit. Ingenieure, hoch spezialisierte Techniker, Programmierer, Wissenschaftler, Ausbilder und Fachleute werden nie massenhaft gebraucht werden, um Güter und Dienstleistungen für das Informationszeitalter zu produzieren. Dies aber unterscheidet das Informations- vom Industriezeitalter. Das Industriezeitalter beendete die Sklavenarbeit, das Informationszeitalter wird die Massenbeschäftigung abschaffen. Die neuen Technologien versprechen für das 21. Jahrhundert einen enormen Anstieg der Produktion von Gütern und Dienstleistungen – doch dafür wird nur ein Bruchteil der heute beschäftigten Arbeitskräfte gebraucht werden. Da nahezu menschenleere Fabriken und virtuelle Firmen die Zukunft prägen werden, muss sich jede Nation mit der Frage befassen, was mit den Millionen von Menschen, deren Arbeitskraft immer weniger oder überhaupt nicht mehr benötigt wird, anzufangen ist.

 

 

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1. Das Informationsgebiet wird immer mehr neue Arbeitsplätze schaffen.    
2. Millionen von Beschäftigten werden von neuen Informationstechnologien verdrängt.    
3. Dieser Bereich bietet den Massen Arbeit.    
4. Das Industriezeitalter hat die Sklavenarbeit zu Ende gebracht.    
5. Das Informationszeitalter wird die Arbeitsplätze abschaffen.    

XVIII. Sind Sie mit den folgenden Behauptungen einverstanden? Oder sind Sie anderer Meinung?

1. Kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und bessere Sozialleistungen waren die Qualitätskriterien für den Erfolg des Industriezeitalters.

2. Neue Technologien steigern die Arbeitsproduktivität, deshalb gehen viele Arbeitsplätze verloren.

3. Die internationale Wirtschaft von heute stellt ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung.

4. Die sich verschärfenden Probleme von Automatisierung und Arbeitsplatzschwund im Übergang vom Industrie- zum Informationszeitalter werden in allen Ländern die entscheidendsten Themen der nächsten Jahre sein.

 

XIX. Finden Sie im Text oben die Schlüsselwörter.

XX. Erzählen Sie den Textinhalt, indem Sie die Schlüsselwörter aus derÜbung XIXanwenden.

XXI. Drücken Sie Ihre Meinung zu diesem Problem des 21. Jahrhunderts aus.

XXII. Nennen Sie noch einige Probleme des 21. Jahrhunderts. Diskutieren Sie darüber.

XXIII. Was assoziieren Sie mit dem Thema Wissenschaft und Gesellschaft?

XXIV. Kann die Gesellschaft ohne Wissenschaft auskommen?

XXV. Führen Sie Argumente pro und contraWissenschaft an.

XXVI. Zweifeln Sie nicht daran, dass die Wissenschaft für die Gesellschaft wirklich so praktisch und günstig ist?

XXVII. An welchen Problemen soll Ihrer Meinung nach die Gesellschaft in Zukunft besonders intensiv arbeiten?

XXVIII. Was ist Ihnen persönlich im Informationszeitalter besonders wichtig?







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