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MARKT - PREIS UND PRESSBSLDUNG



 

Übung 1. Merken Sie sich bitte folgende Lexik, übersetzen Sie ins Russische nachstehende Wörter, Wortgruppen und Sätze:

1) die Versteigerung (-en) — распродажа с аукциона, аукцион;

versteigern, versteigert werden, die Auktion, die "Versteigerung veranstalten.

Die Versteigerung ist die Auktion, bei der etwas versteigert wird. Die Versteigerang ist öffentlich.

2) homogen— гомогенный, однородный; gleichmäßig aufgebaut, einheitlich, aus gleichartigem zusammengesetzt; homogenisieren, die Homogenisierang. Es gibt Märkte, die homogen sind.

3) heterogen — гетерогенный, разнородный, неоднородный;

nicht gleichartig im inneren Aufbau, uneinheitlich, aus Ungleichartigem zusammengesetzt; die Heterogenität, die Heterogonie.

Die heterogenen Märkte stellen Güter aus, die sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden.

4) vollkommen— полный, совершенный; vollkommene Schönheit. Kein Mensch ist vollkommen. Ich bin vollkommen deiner Meinung. Vollkommene Märkte heißen anders homogene Märkte. Auf homogenen Märkten werden vollkommen einheitliche Güter gehandelt.

5) unvollkommen— несовершенный;

mit Schwächen, Fehlern oder Mängeln behaftet, unvollständig, die Unvollkommenheit, das Unvollkommensein.

Der Mensch ist unvollkommen. Ich spreche Französisch nur unvollkommen. Heterogene Märkte werden auch als unvollkommen genannt.

6) die Ausnahme (-n)— исключение;

mit Ausnahme, das Ausnahmeangebot, alle ohne Ausnahmen.

Die Ausnahmen bestätigen die Regel. Die vollkommenen Märkte sind die A.usnahme.

7) die Regel(-n) — правило;

regellos, in der Regel, in aller Regel, allgemeine, feste, mathematische Regel, sich an eine Regel halten, nach allen Regeln der Kunst. Die Regel ist in bestimmter Form schriftlich fixierte Norm, Vorschrift, Richtlinie. Die unvollkommenen Märkte sind die Regel.

8) die Effekten(nur PL) — ценные бумаги (биржевые) ценности, фонды;

die Effektenbank, der Effektenbestand, die Effektenbörse, das Effektengeschäft, An- und Verkauf von Effekten durch ein Kreditinstitut. Effekten sind an der Börse gehandelte Wertpapiere. Auf homogenen Märkten werden z. B. Effekten gehandelt.

9) die Voraussetzung (-en) = die Prämisse (-n)— предпосылка, предположение;

voraussetzen, auf der vorigen Voraussetzung beruhen. Diese Voraussetzung, anders Prämisse genannt, gilt für einen vollkommenen Markt.

Das Geschäft wurde unter alten Prämissen, d. h. Voraussetzungen gemacht.

10) der Vorzug — преимущество, льгота, достоинство;

vorzüglich, den Vorzug geben. Dieses Gut verdient gegenüber anderen den Vorzug. Auf dem vollkommenen Markt hat kein Gut einen Vorzug.

11) das Pfand — заклад, залог, фант; der Pfandbrief — закладная;

ein Pfand geben, einlösen. Pfand ist Gegenstand, der als Sicherheit, als Bürgschaft (ручательство), für eine Forderung gilt. Die vollkommen gleichartigen Güter dürfen keine Unterschiede in Qualität, Farbe, Abmessung usw. aufweisen, z. B. Pfandbriefe eines Kreditinstituts.

12) der Gegenwert(-e) — эквивалент; gegenwertig; entsprechender Wert; der Gegenwert für Güter und Dienstleistungen.

Preis ist der Gegenwert für Güter und Dienstleistungen.

13) ausschalten— выключать, исключать;

die Ausschaltung, das Ausschalten; den Motor, den Strom, das Licht ausschalten. Die Maschine schaltet sich von selbst aus; die Konkurrenz ausschalten. Er hat seinen Gegner im Wettkampf ausgeschaltet. Der Preis schaltet Leistungsschwache (Nachfrager und Anbieter) aus. Man sagt von der Ausschaltungsfunktion des Preises.

14) die Allokation (-en)— распределение; Allokation von finanziellen Mitteln, Materialien und Produktionskräften -faktoren.

Die Allokation der Produktionsfaktoren bedeutet deren Verteilung. Der Preis bestimmt die Allokation der Produktionsfaktoren.

Übung 2. Sagen Sie bitte dasselbe anders. Kontrollieren Sie sich nach den Schlüsseln (s. S. 118)

1. Die Auktion

2. Die Verteilung

3. Homogen

4. Heterogen

5. Die Wertpapiere

6. Die Prämisse

7. Das Äquivalent

8. Die in bestimmter Form schriftlich fixierte Norm, Vorschrift

Übung 3. Ergänzen Sie bitte den Satz. Kontrollieren Sie sich nach den Schlüsseln (s. S. 118)

1. Die Auktion, bei der etwas versteigert wird, heißt

anders ....

2. Homogene Märkte, wo die gleichwertigen Güter im Handel sind, nennt man auch ....

3. Heterogen bedeutet nicht gleichartig oder anders ....

4. Die in bestimmter Form schriftlich fixierte Norm, Vorschrift, Richtlinie heißt anders ... .

5. Die an der Börse gehandelten Wertpapiere werden auch... genannt.

6. Für einen vollkommenen Markt gilt diese Voraussetzung oder ....

7. Der Gegenstand, der als Sicherheit, als Bürgschaft für eine Forderung gilt, heißt auch ....

8. Entsprechender Wert oder Äquivalent für Güter und Dienstleistungen nennt man auch ....

9. Die Verteilung der Produktionsfaktoren heißt anders ... .

Übung 4.

a) Machen Sie sich mit dem Inhalt des Polylogs bekannt.

b) Analysieren Sie den Polylog vom Standpunkt der Kommunikativmittel. Nennen Sie diese Kommunikativmittel.

c) Gebrauchen Sie diese Kommunikativmittel in den Sätzen.

d) Geben Sie den Polylog in Rollen wieder.

e) Wie würden Sie die Frage über die Funktion des Preises beantworten?

I. Teil

A.: Ruhe! In einer halben Stunde beginnt unser Kolloquium. Und ich habe solch einen Vorschlag. Stellt euch vor! Ich bin euer Lehrer in der Wirtschaftslehre. Das Thema unseres Kolloquiums heißt Markt, Preis und Preisbildung. Versucht meine Fragen kurz und bündig zu beantworten. Die erste Frage betrifft also den Markt selbst. Was versteht man unter einem Markt?

В.: Darf ich antworten? Unter einem Markt versteht man den Ort des regelmäßigen Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage.

C: Ich möchte etwas ergänzen. Es ist allen bekannt, daß der Markt das Lenkungsinstrument oder das Steuerorgan ist. Und mittels freier Preisbildung bewirkt der Markt den Ausgleich von Angebot und Nachfrage.

A.: Ihr beide habt vollkommen recht. Ein echter Markt bietet Alternativen sowohl für den Konsumenten als auch für den Produzenten und auf einem echten Markt herrscht immer Wettbewerb. Und wie unterscheidet man die Märkte?

D.: Ich kann diese Frage beantworten. Die Märkte werden sachlich, räumlich-zeitlich und nach Funktionen gegliedert.

E.: Genug des Guten. Ich setze fort. Es bestehen Warenmärkte, Dienstleistungsmärkte, Arbeitsmarkt und Kreditmarkt. Das ist sachliche Gliederung.

 

II. Teil

F.:Ich bin nun dran. Es gibt auch Wochenmärkte, Großmärkte, Jahrmärkte, Börsen, Messen, Ausstellungen und Versteigerungen. Und das ist, was räumlichzeitliche Gliederung angibt.

A.: Danke. Und wie unterscheidet man den Markt nach Funktionen? Wer kann sagen?

G.: Darf ich? Nach Funktionen unterscheidet man Beschaf-

fungsmärkte, Binnenmarkt, Importmarkt, Exportmarkt und Absatzmärkte.

A.: Vollkommen richtig. Aber es gibt auch eine andere Gliederung. Was könnt Ihr über die homogenen und die heterogenen Märkte sagen?

H.: Das ist doch so einfach. Du hast den Anfang gemacht und ich werde deinen Gedanken beenden. Auf homogenen oder vollkommenen Märkten sind vollkommen einheitliche und auf heterogenen oder unvollkommenen Märkten nicht gleichartige Güter im Handel.

A.: Danke, danke! Und nun meine letzte Frage, denn unser Lehrer kommt in 10 Minuten. Ganz kurz über die Funktion des Preises.

I.: Der Preis als Gegenwert für Güter,und Dienstleistungen regelt die Produktion, schaltet Leistungsschwache aus und bestimmt die Allokation der Produktionsfaktoren.

A.: Prima! Machen wir Schluß. Ich als euer Studienkollege bin mit euch zufrieden. Hoffentlich auch unser Lehrer.

Übung 5. Sehen Sie bitte den Text 9 durch und suchen Sie die Sätze, wo es:

— der Begriff "Markt" erläutert wird;

— verschiedene Märkte behandelt werden;

— um eine besondere Rolle von speziellen Kunden geht;

— sich um Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage handelt.

Übung 6. Lesen Sie bitte den Text 9, achten Sie dabei auf grammatische Erscheinungen:

 

Text 9. Markt — Preis und Preisbildung

 

Unter einem Markt versteht man den Ort des regelmäßigen Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage. Ein echter Markt bietet Alternativen (= Wahl), für

beide Marktseiten: für den Käufer (= Konsumenten) besteht die Möglichkeit, unter mehreren Angeboten auszuwählen; der Verkäufer (Produzent) hat Güter anzubieten und dabei den größtmöglichen Nutzen zu suchen. Auf einem echten Markt herrscht Wettbewerb, Konkurrenz.

 

Arten der Märkte

Die Märkte unterscheiden sich folgenderweise. Gliederung der Märkte

 

sachlich räumlich-zeitlich nach Funktionen
Warenmärkte Dienstleistungsmärkte Arbeitsmarkt Kreditmarkt Wochenmärkte Großmärkte Jahrmärkte Börsen, Messen, Ausstellungen, Versteigerungen (= Auktionen) Beschaffungsmärkte Binnenmarkt Importmarkt Absatzmärkte Exportmarkt

 

Es gibt auch Märkte, die homogen (vollkommene Märkte) und solche die heterogen sind (unvollkommene Märkte), wo die vollkommenen Märkte die Ausnahme und die unvollkommenen die Regel sind. Auf homogenen Märkten werden vollkommen einheitliche Güter gehandelt, auf heterogenen Märkten Güter, die sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Auf den ersteren werden z. B. Edelmetalle, Effekten auf den letzteren z. B. verschiedene Biersorten, Automobile verschiedener Hersteller gehandelt. Für einen vollkommenen Markt muß vor allem folgende Voraussetzung (= Prämisse) gelten: Abwesenheit sachlicher Vorzüge. Die vollkommen gleichartigen Güter dürfen keine . Unterschiede in Qualität, Farbe, Abmessung, Geschmack usw. aufweisen (z. B. Banknoten, Pfandbriefe eines Kredit-

instituts, Baumwolle eines bestimmten Standards). Wenn es um die Preisbildung auf unvollkommenen Märkten geht, so heißt es, daß die persönliche Meinung der Kunden auch eine erhebliche Rolle spielt, obwohl die angebotenen Güter objektiv gleichwertig sind. (Beispiel: Eine Gruppe von Bierliebhabern "schwört" auf das "Gänsebier", die andere auf das "Felsenbier". In diesem Falle besitzen die beiden Bierhersteller "ein Meinungsmonopol", das ihnen gestattet, für ihre Biere unterschiedliche Preise zu verlangen).

Preis und Preisbildung

Allgemein versteht man unter Preis den Warenpreis. Preis ist der Gegenwert für Güter und Dienstleistungen. Bei geringem Angebot und großer Nachfrage steigt die Ware im Wert und deshalb auch im Preis. Jedes Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage bezeichnet man als Markt. Angebot sind alle zum Verkauf bereitgestellten Güter, Nachfrage — alle zum Kauf begehrten Güter. Die Nachfrage ist abhängig vom Kaufwillen und der Kaufkraft. Der Gleichge-4 wichtspreis räumt den Markt. Entspricht das Angebot der Nachfrage, bildet sich ein ausgeglichener Preis. Ist die Nachfrage größer als das Angebot, steigt der Preis. Ist das Angebot größer als die Nachfrage, sinkt der Preis. Der Preis regelt die Produktion. Der Preis schaltet Leistungsschwache (Nachfrager und Anbieter) aus. Man sagt von der Ausschaltungsfunktion des Preises. Der Preis zeigt die Wirtschaftslage an und bestimmt die Allokation der Produktionsfaktoren (Allokation = Verteilung).

Übung 7. Antworten Sie bitte auf folgende Fragen:

1. Was bietet ein echter Markt für beide Marktseiten?

2. Was herrscht auf einem echten Markt?

3. Welche Güter werden auf vollkommenen Märkten gehandelt?

4. Sind die Güter auf heterogenen Märkten gleichartig?

5. Welche von diesen Märkten stellen die Ausnahme und welche die Regel dar?

6. Auf welchen Märkten werden z. B. Effekten gehandelt?

7. Wo hat kein Gut einen Vorzug?

8. Was ist der Preis?

9. Welche Funktionen hat der Preis?

Aufgaben zur Diskussion und Meinungsbildung:

1. Erklären Sie den Begriff "Prämisse".

2. Nennen Sie die Hauptvoraussetzung für einen vollkommenen Markt auf.

3. Nennen Sie Beispiele für den Mißbrauch dieser Prämisse.

4. Stellen Sie sich zum Problem der Preisbildung auf unvollkommenen Märkten. Begründen Sie Ihre Stellungnahme.

5. Preis-Stopp z. B. für Mieten und Grundnahrungsmittel. Ja oder nein? Diskutieren Sie darüber.

GELD-WÄHRUNG-WÄHRUNGSSTÖRUNGEN

Übung 1.Merken Sie sich bitte folgende Lexik, übersetzen Sie ins Russische nachstehende Wörter, Wortgruppen und Sätze:

1) tauschen — менять, обменивать что-л. на что-л.; der Tausch, seine Wohnung gegen größere tauschen, das Tauschmittel. Geld ist ein allgemein anerkanntes Tauschmittel.

2) zahlen — платить;

bezahlen, die Zahlung, das Zahlen, das Zahlungsmittel. Geld oder Schecks, womit man etwas bezahlen kann, gehören zu den Zahlungsmitteln.

3) die Devisen (nur Pl.) — иностранная валюта;

mit Devisen kaufen. Die Währungsreserve für den internationalen Handel bilden bei der Bundesbank ausländische Zahlungsmittel. Sie werden anders Devisen genannt.

4) der Zahlungsverkehr (ohne Pl.) — 1. платежный оборот; der Geldverkehr, der Verkehr

2. расчетная система, система расчета; im Zahlungsverkehr sein. Die Deutsche Bundesbank ist Kas-senhalterin des Staates und Trägerin des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland.

5) die Barzahlung (-en) — наличный расчет, платеж наличными;

bares Geld, in bar, gegen bar, nicht im bargeldlosen Geldverkehr. Die Barzahlung ist Zahlung in bar. Bei der Barzahlung übergibt der Käufer dem Verkäufer das Geld.

6) die Menge (-n) — количество, множество;

die Geldmenge, die Gütermenge. Das kostet eine Menge Geld. Bei der gesunden Währung entspricht eine bestimmte Gütermenge einer ähnlichen ausgeglichenen Geldmenge.

7) gegenüberstehen — противостоять;

im Widerstand stehen. Hier stehen verschiedene Auffassungen gegenüber. Bei der Inflation steht einer geringen Gütermenge eine große Geldmenge gegenüber. Bei der Deflation steht eine kleinere Geldmenge der vorhandenen Gütermenge gegenüber.

8) das Gleichgewicht— равновесие;

sein Gleichgewicht bewahren, verlieren, aus dem Gleichgewicht geraten; stabiles (labiles) Gleichgewicht. Zwischen Gütermenge und Geldmenge herrscht Gleichgewicht bei der stabilen Wirtschaftsordnung.

9) der Schuldner — должник;

schuldig sein, die Schuldklage, der Schuldschein. Der Schuldner ist der Mann, der einem anderen4 Geld schuldet.

10) der Gläubiger(-) — кредитор;

glauben, der Glauben, der Gläubigeranspruch, die Gläubigerversammlung. Der Gläubiger ist der Mann, der durch ein Schuldverhältnis berechtigt ist, an einen anderen finanzielle Forderungen zu stellen. Bei der Barzahlung wechselt Bargeld vom Schuldner in die Hand des Gläubigers.

11) das Konto— die Konten— счет;

bei einer Bank ein Konto eröffnen, Geld von einem Konto abheben. Halbbare Zahlung bedeutet Einzahlung von Geld auf ein Konto.

12) das Giro[3iro] — 1. жиро, индоссамент, передаточная надпись (на векселе);

2. жирооборот, безналичный расчет;

Bei der bargeldlosen Zahlung müssen sowohl Schuldner als auch Gläubiger über ein Girokonto verfügen, und das Geld wird nur von Konto zu Konto überwiesen.

13) riskant — рискованно;

riskieren; mit einem Risiko verbunden. Die Sache (der Plan) ist riskant. Es ist äußerst riskant, bares Geld herumzutragen, um ein Auto oder einen Kühlschrank zu kaufen.

14) augenblicklich— мгновенно, сейчас;

der Augenblick, im Augenblick, jeden Augenblick. Wo ist er augenblicklich beschäftigt? Bei den elektronischen Konten werden riesige Summen augenblicklich von einem Konto auf das andere überwiesen.

15) die Weisung (-en) — директива, указание;

eine Weisung erhalten, empfangen; nach einer Weisung handeln. Die Weisung ist Befehl, Anweisung oder Direktive, wie man sich verhalten soll. Die Deutsche Bundesbank ist an Weisungen der Bundesregierung nicht gebunden.

16) unterhalten— осуществлять, поддерживать, содержать;

der Unterhalt; Straßen, Gebäude unterhalten; das Feuer im Kamin unterhalten; gute Verbindungen, Kontakte mit, zu jemandem unterhalten. In jedem Bundesland unterhält die Deutsche Bundesbank eine Hauptverwaltung mit der Bezeichnung Landeszentralbank.

17) verpflichten — обязывать, брать на службу, ангажировать;

die Verpflichtung, das Verpflichten, verpflichtet sein. Er ist zu dieser Zahlung verpflichtet. Die Deutsche Bundesbank ist verpflichtet, die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zu unterstützen.

18) die Beschlußfassung (-en)— принятие решения; einen Beschluß fassen; einen Entwurf zur Beschlußfassung vorlegen. Zur Beschlußfassung und Durchführung ihrer Aufgaben besitzt die Deutsche Bundesbank 2 Organe: den Zentralbankrat und das Direktorium.

19) verantwortlich sein für(Akk.) — отвечать за что-л., за кого-л.;

für etwas die Verantwortung tragen; voll verantwortlich sein. Der Zentralbankrat ist für Durchführung der Beschlüsse der Zentralbank verantwortlich.

20) derHüter (-), die Hüterin(-nen) — хранитель, хранительница;

hüten; das Bett hüten; ein(e) Hüter(in) der Rechtsoid-nung, der Demokratie, des Gesetzes. Die Deutsche Bundesbank versorgt die Wirtschaft 'mit Geld und daher nennt man sie auch "Hüterin der Währung".

21) refinaiizieren — рефинансировать;

die Refinanzierung = fremde Mittel aufnehmen, um damit selbst Kredit zu geben. Die Bundesbank nennt man auch die "Bank der Banken", weil sich die Geschäftsbanken bei der Bundesbank refinanzieren können.

22) lenken— направлять, водить;

lenkbar; Aufmerksamkeit lenken — eine bestimmte Richtung geben, nehmen. Die Zentralbank hat nur die Möglichkeit, die unsichtbare Hand des Marktes in die nötige Richtung zu lenken.

23) mit einem Federstrich— росчерком пера; kurzerhand = ohne Rücksicht auf etwas. Niemand, nicht einmal der Präsident oder Bundeskanzler hat das Recht, mit einem Federstrich über das Geld von Dutzenden Millionen Menschen zu entscheiden.

24) der Wert(-e) — цена, значение, стоимость;

an Wert verlieren; Wert auf etwas legen. Wert ist Kaufpreis, Betrag, zu dem etwas gekauft wird. Bei der Inflation steigen die Preise, und das Geld verliert immer mehr an Wert.

25) der Stillstand (ohne Plural)— застой, приостановка; stillstehen; den Motor zum Stillstand bringen. Der Stillstand ist auch der Zustand, in dem etwas aufhört, sich zu entwickeln.

Der Stillstand, anders Stagflation genannt, ist durch geringes Wirtschaftswachstum, Preissteigerungen, Arbeitslosigkeit und geringe Investitionsneigung gekennzeichnet.

26) die Inflation— инфляция;

beträchtliche Erhöhung des Geldumlaufs im Vergleich zur Produktion.

Die Inflation ist mit Geldentwertung und Preissteigerungen verbunden.

27) die Deflation— дефляция;

Abnahme des Preisniveaus. Die Abnahme des Preisniveaus und Zunahme der Gütermenge ist Deflation.

Übimg 2. Suchen Sie die Antwort auf folgende Fragen unter den untenstehenden Wörtern.

1. Wie heißt der Mann, der einem anderen das Geld schuldet?

2. Wie heißt der Mann, der durch ein Schuldverhältnis berechtigt ist, an einen anderen finanzielle Forderungen zu stellen?

3. Wie heißen ausländische Zahlungsmittel?

4. Was bedeutet Zahlung in bar?

5. Wie nennt man anders Zahlungsverkehr?

6. Was ist die staatliche Ordnung des Geldwesens?

7. Was ist beträchtliche Erhöhung des Geldumlaufs im Vergleich zur Produktion?

8. Was bedeutet Abnahme des Preisniveaus?

9. Wie wird der Stillstand des Wirtschaftswachstums bei gleichzeitiger Geldentwertung genannt?

10. Was bedeutet fremde Mittel aufnehmen, um damit selbst Kredit zu geben?

11. Wie heißen die Konten, bei denen riesige Summen durch Computer von einem Konto auf das andere überwiesen werden?

12. Wie heißt die englische Geldeinheit?

Der Gläubiger, refinanzieren, das Pfund, die Devisen, der Schuldner, der Geldverkehr, die Währung, die Stagflation, die Barzahlung, die Inflation, elektronische Konten, die Deflation.

Übung 3. Sagen Sie das Gegenteil. Kontrollieren Sie sich dabei (s.S. 118)

1. der Schuldner

2. die Inflation

3. eigene Zahlungsmittel

4. bargeldlose Zahlung

5. an Wert gewinnen

6. die Wirtschaftsstabilisierung

7. die Vollbeschäftigung

Übung 4. a) Machen Sie sich mit dem Inhalt des Dialogs über verschiedene Zahlungsarten bekannt. Achten Sie dabei auf folgende Lexik:

1) die Gutschrift — запись в кредит

2) die Lastschrift — запись в дебет

3) die Postanweisung — почтовый денежный перевод; почтовочековый переводный банк

4) die Zahlkarte — счетная карточка

5) der Zahlschein — квитанция

6) der Verrechnungsscheck — чек для безналичного расчета в банке

7) das Guthaben — 1) активы; 2) денежные вклады

8) einen Scheck einreichen — передавать (сдавать) чек

9) Zahlungen abwickeln — осуществлять платежи (уплату)

b) Suchen Sie im Dialog Sätze, wo verschiedene Zahlungsarten erläutert werden. Schreiben Sie diese Sätze aus.

c) Lesen Sie den Dialog paarweise vor, der dritte Student spielt die Rolle des Dolmetschers.

 

I. Teil

— Welche Zahlungen sind zu unterscheiden?

— Man unterscheidet bare, halbbare und bargeldlose Zahlungen.

— Geht es bei der Barzahlung nur um bares Geld oder kann man dabei auch Quittungen oder Postanweisungen verwenden?

— Bei der Bezahlung seiner Schuld kann der Schuldner eine Quittung vom Gläubiger verlangen.

— Und wer benutzt Postanweisungen?

— Die Postanweisung hat nur noch Bedeutung für Privat-4 personen, die über kein Konto bei einem Geldinstitut

verfügen.

— Und was bedeutet halbbare Zahlung?

— Bei der halbbaren Zahlung muß entweder der Schuldner oder der Gläubiger über ein Konto verfügen. Dazu gehören ein Girokonto bei einer Bank oder Sparkasse oder ein Postgirokonto bei einem der Postgiroämter.

— Was erfolgt bei der Einzahlung (Gutschrift) des Bargeldes vom Schuldner auf das Konto des Gläubigers?

— Der Schuldner muß bei der Einzahlung (Gutschrift) auf ein Bankkonto einen Zahlschein und bei der Einzahlung auf ein Postgirokonto eine Zahlkarte verwenden.

— Und-beim umgekehrten Weg?

— Der umgekehrte Weg der Lastschrift auf einem Konto und der baren Auszahlung ist durch einen Barscheck oder Postscheck gegeben.

— Worin besteht das Wesen des Schecks?

— Mit dem Scheck kann der Inhaber eines Kontos bei einem Geldinstitut über sein Guthaben verfügen. Rechtlich ist der Scheck eine schriftliche Anweisung an eine Bank oder Sparkasse.

II. Teil

— Kommen wir nun zur bargeldlosen Zahlung. Was erfolgt bei der bargeldlosen Zahlung?

— Diese Zahlungsart spielt im modernen Wirtschaftsleben die Hauptrolle. Die Einzahlung und Auszahlung erfolgt durch Lastschrift und Gutschrift auf den Konten der Beteiligten.

— Welcher Scheck ist bei der bargeldlosen Zahlung von Bedeutung?

— Der Verrechnungsscheck bietet eine Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung. Der Gläubiger reicht bei seiner Bank oder seinem Postgiroamt den Scheck, der vom Schuldner ausgestellt ist, ein. Der Scheck wird also zur Gutschrift auf seinem Konto eingereicht.

— Und welche Zahlungsart wird bevorzugt?

— Ein direkter Vergleich der 3 Zahlungsarten ist kaum möglich. Die Barzahlung ist die Zahlungsart für den privaten Bereich sowie für den Einzelhandel. Aber die Mehrheit der deutschen Haushalte wickelt größere Zahlungen vor allem halbbar oder bargeldlos ab.

— Und die Wirtschaft? Welche Zahlungsart zieht die Wirtschaft vor?

— Die Wirtschaft fährt ihre Zahlungen in der Regel bargeldlos durch, da diese Art der Zahlung die bequemste und sicherste ist.

— Es wurden also genannt: als erstes Quittung, Postanwei-

sung, als zweites Gutschrift, Lastschrift, Zahlschein, Zahlkarte und als drittes für bargeldlose Zahlung Verrechnungsscheck. Aber Wechsel (bei Weitergabe an einen Gläubiger) ist noch zu erwähnen, stimmt das? — Ja, das stimmt! Bei der Ausstellung eines Wechsels fordert der Aussteller eine andere Person auf, eine bestimmte Geldsumme zu einem bestimmten Zeitpunkt zu zahlen. Darüber wird aber später näher gesprochen.

Übung 5. Lesen Sie bitte den Text 10. Beachten Sie dabei die Funktionen und Aufgaben der Deutschen Bundesbank, um danach Vergleiche mit der Zentral bank Rußlands zu ziehen.

Text 10. Geld — WährungWährungsstörungen

Das Geld nennt man das Blut der Wirtschaft und Eintrittskarte zum Sozialprodukt. Es ist ein allgemein anerkanntes Tauschmittel. Im weiteren Sinne des Wortes ist es gesundes Kredit- und Finanzsystem, Fundament der Wirtschaftsstabilisierung. In jedem beliebigen Staat ist die wichtigste Stütze dieses Fundaments eine Zentralbank. Was ist denn aber eine normale Zentralbank? Wollen wir deren Arbeit am Beispiel der Deutschen Bundesbank verfolgen.

Die Deutsche Bundesbank ist eine juristische Person des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt (Main) und ist an Weisungen der Bundesregierung nicht gebunden. Ihr Grundkapital beträgt 290 Milliarden DM. In jedem Bundesland unterhält sie eine Hauptverwaltung mit der Bezeichnung Landeszentralbank. Die Deutsche Bundesbank ist verpflichtet, die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zu unterstützen. Zur Beschlußfassung und Durchführung ihrer Aufgaben besitzt die Deutsche Bundesbank folgende Organe: den Zentralbankrat und das Direktorium. Das erste beschließende Organ bestimmt die Währungs- und Kreditpolitik der Deutschen Bundesbank. Das zweite ausführende

Organ ist für Durchführung der Beschlüsse der Zentralbank verantwortlich. Eine der Hauptaufgaben der Deutschen Bundesbank ist die Versorgung der Wirtschaft mit Geld. Daher nennt man sie auch "Hüterin der Währung". Zugleich ist die Bundesbank die "Bank der Banken", weil sich die Geschäftsbanken bei der Bundesbank refinanzieren können. Weiterhin ist die Bundesbank die "Bank des Staates", weil sie Kassenhalterin des Staates ist. Zugleich ist sie Trägerin des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland. Die Aufgaben der Bundesbank unterscheiden sich nicht wesentlich von denen der Zentralbanken in marktwirtschaftlich orientierten Ländern. Zum Glück für die meisten Menschen hat hier niemand, nicht einmal der Präsident oder Bundeskanzler das Recht mit einem Federstrich über das Geld von Dutzenden Millionen Menschen zu entscheiden. Auch die Zentralbank nicht. Sie hat nur die Möglichkeit, die unsichtbare Hand des Marktes in die nötige Richtung zu lenken.

Der Geldwert oder die Kaufkraft des Geldes hängt ab von:

— der vorhandenen Geldmenge;

— der vorhandenen Güter- und Dienstleistungsmenge. Steigen die Preise, so erhält man für sein Geld weniger Ware. Der Geldwert fällt. Fallen die Preise, dann steigt der Geldwert.

 

Der Zahlungsverkehr

Man unterscheidet 3 Möglichkeiten der Zahlung: Barzahlung, halbbare Zahlung und bargeldlose Zahlung. Bei der Barzahlung wechselt Bargeld vom Schuldner in die Hand des Gläubigers. Bei der bargeldlosen Zahlung müssen sowohl Schuldner als auch Gläubiger über ein Girokonto verfügen, und das Geld wird nur noch von Konto zu Konto überwiesen. Halbbare Zahlung bedeutet Einzahlung von Geld auf ein Konto oder Auszahlung von Geld von einem Konto.

Bargeld ist nur ein kleiner Teil des Geldes und soll nur für kleinere persönliche Einkäufe bestimmt werden. Vielen

Menschen der Welt kommt nie in den Kopf, ein Auto oder einen Kühlschrank für Bargeld zu kaufen. Es ist riskant, Geld mit sich herumzutragen. Persönliche Bankkonten sind auch richtiges Geld. Deshalb verwenden die Menschen hauptsächlich Schecks. Von Firmen werden auch elektronische Konten' genutzt. In diesem Fall überweisen Computer augenblicklich riesige Summen von einem Konto auf das andere.

 

Die Währung als staatliche Ordnung des Geldwesens

Die staatliche Ordnung des Geldwesens bezeichnet man als Währung. Das ist Geldeinheit eines Staates. Man spricht von der Pfund-Währung in England, von der Frank-Währung in Frankreich, von der Rubel-Währung in Rußland. Die Währungseinheit der Bundesrepublik Deutschland ist seit dem 21. Juni 1948 (Währungsreform) die Deutsche Mark. Im Laufe der Zeit haben sich bei der Bundesbank ausländische Zahlungsmittel (Devisen) und Gold angesammelt. Sie bilden die Währungsreserve für den internationalen Handel.

 

Währungsstörungen

Bei der gesunden Währung steht der Geldmenge eine entsprechende Gütermenge zu einem ausgeglichenen Preis gegenüber. Es herrscht Gleichgewicht zwischen Gütermenge und Geldmenge. Die Volkswirtschaftist stabil.

Währungsstörungen oder Währungskrankheiten sind die Inflation und die Deflation. Bei der Inflation steht einer geringen Gütermenge eine große Geldmenge gegenüber. Es entsteht ein Geldüberhang. Die Preise steigen. Das Geld verliert immer mehr an Wert. Die Bewohner der ehemaligen UdSSR fühlten zumindest am eigenen Leibe, was es bedeutet, mit Geld zu leben, das viel Zehntel seines Wertes verloren hat!

Die Deflation ist gekennzeichnet durch die Tatsache, daß der vorhandenen Gütermenge eine kleinere Geldmenge

gegenübersteht. Es kommt zu einem Güterüberhang. Der Verbraucher erhält für sein Geld viel Ware. Die Preise fallen, und der Geldwert steigt. Das führt zur Vernichtung zahlreicher, vor allem kleinerer Unternehmen, zur Massenarbeitslosigkeit.

Für stabile Wirtschaftspolitik gelten die 4 Grundforderungen:

— ständiges Wirtschaftswachstum;

— Vollbeschäftigung;

— gleichbleibende Preise und außenwirtschaftliches Gleichgewicht (keine zu großen Export- und/oder Importüberschüsse). Aber ab und zu kommt es zu einer Stockung. Man sagt, die Wirtschaft "stagniert". Die Stagflation (= Stagnation = Stillstand) ist hauptsächlichTgeken-nzeichnet durch geringes Wirtschaftswachstum, Preissteigerangen, Arbeitslosigkeit, geringe Investitionsneigung.

Übung 6. Beantworten Sie folgende Fragen zum Thema "Geld — Währung — Währungsstörangen".

1. Wovon hängt die Kaufkraft des Geldes ab?

2. Was ist die Hauptaufgabe einer beliebigen Zentralbank?

3. Ist die Deutsche Bundesbank ein vom Staat unabhängiges Geldinstitut?

4. Welche Zahlungsmöglichkeiten unterscheidet man?

5. Was benutzt man bei der Barzahlung?

6. Was ist die halbbare Zahlung?

7. Sollen beide Beteiligte (Schuldner und Gläubiger) bei dieser Zahlungsart über ein Girokonto verfügen?

8. Was ist das Wesen des Schecks?

9. Wie wickelt man Zahlungen beim bargeldlosen Zahlungsverkehr ab?

10. Welche Währungsstörungen machen die Wirtschaft instabil?

11. Was ist beträchtliche Erhöhung des Geldumlaufs im Vergleich zur Produktion?

12. Wodurch wird die Deflation gekennzeichnet?

13. Was ist die Stagflation?

14. Welche Grundprinzipien gelten für stabile Wirtschaftspolitik?

Aufgaben zur Diskussion und Meinungsbildung

1. Nennen und beschreiben Sie kurz die Funktionen des Geldes.

2. Erklären Sie die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten.

3. Unterscheiden Sie Zahlschein und Zahlkarte.

4. Sprechen Sie Ihre Meinung über die Arbeit der Deutschen Bundesbank aus. Vergleichen Sie deren Arbeit mit der Zentralbank von Rußland. Diskutieren Sie darüber.

5. Machen Sie den Unterschied zwischen der Inflation, Deflation und Stagflation klar.

6. Üben Sie Kritik an diesen Währungsstörungen aus.

7. Sprechen Sie über wirtschaftliche und soziale Folgen einer Deflation.





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