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WETTBEWERBSPOLITIK — SCHUTZ DES MARKTES



Die Marktwirtschaft funktioniert nur, wenn der Wettbewerb funktioniert. Wettbewerb aber bedeutet Kampf, Kampf um Aufträge und Marktanteile. Dies ist kein bloß sportlicher Wettkampf; im wirtschaftlichen Wettbewerb geht es letztlich immer um das wirtschaftliche Überleben. Deshalb sind die Wettbewerber bestrebt, sich diesem Existenzkampf zu entziehen, indem sie sich bemühen, die Konkurrenz auszuschalten, oder aber indem sie sich mit ihr arrangieren.

Im ersten Fall versucht man die Mitwettbewerber aufzukaufen oder aus dem Markt zu drängen, um eine marktbeherrschende Stellung zu gewinnen. Im zweiten Fall kann man sich über Mindestpreise absprechen, sich mehr oder weniger stillschweigend über konzertierte Preissteigerungen einigen oder die Verzögerungen von Produktinnovationen verabreden, um erst einmal die Lager zu räumen. Es kommt auch vor, dass "Konkurrenten" die Produktpaletten miteinander abstimmen und so die Märkte aufteilen oder sich gegenseitig Absatzgebiete reservieren.

Solche wettbewerbsbeschränkenden Praktiken sind vom Standpunkt der einzelnen Unternehmen absolut rational, denn sie dienen der Existenzsicherung des Unternehmens. Gesamtwirtschaftlich gesehen sind solche Verhaltensweisen jedoch schädlich. Denn die Marktwirtschaft garantiert nur dann die Konsumentensouveränität, die optimale Allokation der Ressourcen und ein rasches Produktivitätswachstum durch permanenten technischen Fortschritt, wenn der Wettbewerb funktioniert.

Je schärfer aber der Wettbewerb ist, desto intensiver sind die Bestrebungen der Unternehmen, den Wettbewerb zu beschränken. Der marktwirtschaftliche Wettbewerb bewirkt also tendenziell Wettbewerbsbeschränkungen. Der Motor, der die Marktwirtschaft antreibt, tendiert dazu, sich selbst lahmzulegen.

Um Wettbewerbsverstöße aufspüren und nachweisen zu können, ist das Kartellamt mit ähnlichen Rechten wie die Staatsanwaltschaft ausgestattet. Es kann Auskünfte fordern, Ermittlungen einleiten und sogar in den Firmen Unterlagen beschlagnahmen. Auch darf das Amt in wichtigen Fällen einstweilige Anordnungen treffen.


III. Выучить устные темы.

 

Тема 1

DIE BRD

Deutschland ist ein Staat in Westeuropa. Das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland ist 356 859 qkm groß und grenzt im Osten an Polen, im Südosten an Tschechien, im Süden an Österreich und die Schweiz, im Westen an Frankreich und an die Beneluxländer (Belgien, Luxemburg, die Niederlande) und im Norden an Dänemark.

In Deutschland leben über 80 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt ist Berlin. Die größten Städte der BRD heißen Hamburg, München, Leipzig, Dresden, Köln u. a.

Die BRD ist ein Bundesstaat und besteht aus 16 Bundesländern.

Die deutschen Landschaften sind außerordentlich vielfaltig und reizvoll. Es werden von Norden nach Süden drei große Landschaftsräume unterschieden: das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirge und das Alpenvorland mit dem Alpenrand.

Die Hauptflüsse Deutschlands (Rhein, Elbe, Weser, Ems) fließen nach Norden. Die Donau macht eine Ausnahme. Sie mündet in das Schwarze Meer und verbindet Süddeutschland mit Österreich und Südosteuropa. Der größte natürliche See ist im Süden gelegene Bodensee. Die BRD gehört zur kühl gemäßigten Zone

Deutschland verfügt nur über wenige Rohstoffe. Deutschland ist nur reich an Kali- und Steinsalz, an Stein- und Braunkohle.

Deutschland ist ein hoch entwickeltes Industrieland. Zu den wichtigsten Industriezweigen der BRD gehören heute die chemische Industrie, der Maschinenbau, die Fahrzeug-, Flugzeug-, Schiff-, Computer- und Energieproduktion, die Metallurgie. Die BRD verfügt auch über eine leistungsstarke Landwirtschaft.

Die wichtigsten Handelspartner Deutschlands sind Frankreich, die Niederlande, die USA, Belgien, Luxemburg, Großbritannien, Italien, die Schweiz, Österreich, Schweden und Japan.

Die Machtorgane der BRD sind der Bundestag, der Bundesrat und die Bundesregierung, die aus dem Bundeskanzler (Angela Merkel) und den Bundesministern besteht. Das Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident Horst Köhler.

 


Тема 2

 

DIE DEUTSCHSPRACHIGEN LÄNDER

 

Man spricht deutsch in 5 Staaten Europas. Das sind die BRD, Österreich, die Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein.

Österreich

Österreich liegt im südlichen Teil Mitteleuropas. Es grenzt an die BRD im Nordwesten, an Tschechien und die Slowakei im Nordosten, an Teile des früheren Jugoslawien und Italien im Süden, an die Schweiz und Liechtenstein im Südwesten sowie an Ungarn im Osten. Die Flächenausdehnung ist 83 855 qkm.

Österreich hat eine Bevölkerung von mehr als 8 000 000 Menschen. 89 % sind Österreicher. 25 % der Bevölkerung lebt in Wien, die Hauptstadt des Landes: Hier leben ungefähr 1,7 Millionen Menschen. Österreich ist ein Bundesstaat, der sich aus neun Bundesländern zusammensetzt: aus Vorarlberg und Tirol, Salzburg und Kärnten, Ober- und Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgen­land. Und aus Wien, das auch ein Bundesland ist - Österreichs weitaus kleinstes. Die größten Städte sind Innsbruck, Salzburg, Linz u.a.

Österreich besitzt eine Vielfalt an Landschaftsformen. Der Anteil der Ostalpen beträgt 62 % des Staatsgebietes. Österreich ist daher überwiegend Mittel- und Hochgebirgsland. Die Donau spielt für das Land eine große Rolle. Fast das ganze Land gehört zum Strom­gebiet der Donau. Wichtige Seitenflüsse und Täler sind das Inn-, Salzach-, Enns-, Mur- und Drautal.

Österreich hat vorwiegend mitteleuropäisches Klima mit Westwinden und reichlichen Niederschlägen vor allem in den Alpen.

Österreich ist eine parlamentarische Republik. An der Spitze des Landes steht der Bundespräsident.

Österreich ist ein hochentwickeltes Industrie- und Agrarland. Eine bedeu­tende Stellung nimmt die Eisen- und Buntmetallurgie, Elektroindustrie, Maschinenbau und Metallverarbeitung ein. Die Nahrungsmittelindustrie ist ebenfalls stark entwickelt. In Österreich herrschen mittlere und Kleinbetriebe vor. Große Bedeutung für das Land hat der Fremdenverkehr. Die Zahl der Touristen beträgt jährlich mehr als 18 Millionen, die meisten kommen aus Deutschland. Fast 42 % der Gesamtfläche Österreichs wird land­wirtschaftlich genutzt. Die Hauptanbauprodukte sind Weizen, Gerste und Mais.

Österreich hat große Beiträge zur Entwicklung der Weltkultur geleistet. Weltbekannt sind die Namen der Schriftsteller Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Franz Schubert, Johann Strauß. Österreich wurde auch zur Wiege der klassischen Operette. Das Wiener Burgtheater und die Staatsoper, die Festspiele in Salzburg und Bregenz sind weltbekannt.

Die Hauptstadt ist Wien, der politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Mittelpunkt Österreichs. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Wiens gehören der Stephansdom, das alte Rathaus, das Burgtheater, Albertina, Maria-Theresien-Denkmal, Hundertwasser-Haus u.a.


Тема 3

 

MARKT UND MARKTTYPEN

Ein Markt besteht aus allen potenziellen Kunden mit einem bestimmten Bedürfnis oder Wunsch, die fähig sind, durch einen Austauschprozess das Bedürfnis oder Wunsch zu befriedigen. Demzufolge hängt die Größe des Marktes von der Anzahl der Personen ab, die ein bestimmtes Bedürfnis zeigen, die über austauschbaren Ressourcen verfügen und die willens sind, diese Ressourcen gegen das zu tauschen, was sie haben wollen.

Ursprünglich stand der Begriff Markt für den Ort, an dem Käufer und Verkäufer zusammenkamen, um ihre Güter zu tauschen. Die Volkswirtschaftler meinen mit dem Begriff Markt alle Käufer und Verkäufer, die sich dem Geschäft mit einem bestimmten Produkt oder einer Produktkategorie widmen.

Die Geschäftswelt verwendet den Begriff Märkte im täglichen Sprachgebrauch für verschiedene Kundengruppen. Man spricht von Produktmarkt, vom demografischen Markt, vom geografischen Markt und vom Markt für ein bestimmtes Bedürfnis.

Jede fortschrittliche Volkswirtschaft operiert nach dem Prinzip der Arbeitsteilung, nach dem sich jede Person auf die Erstellung von bestimmten Leistungen spezialisiert, dafür Geld bekommt und mit diesem Geld wiederum Leistungen kauft, die sie benötigt. Daher gibt es in jeder entwickelten Volkswirtschaft eine Vielzahl von Märkten. Die Hersteller wenden sich an die Ressourcenmärkte(Rohstoffmarkt, Arbeitsmarkt), dort erwerben sie die benötigten Ressourcen, umwandeln diese in Waren und Dienstleistungen und verkaufen an den Zwischenhandel, der sie wiederum an den Endverbraucher weiterverkauft. Die Verbraucher stellen gegen Entgelt ihre Arbeitskraft zur Verfügung und bezahlen mit diesem Einkommen die erworbenen Waren und Dienstleistungen.

 





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