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Meine Frau, die bleibt zu HauseСодержание книги
Поиск на нашем сайте Vorübungen zum Text B 1. Bilden Sie die entsprechenden Substantive und schreiben Sie sie auf: gleichberechtigt sein abhängig sein (von Dat.) unterdrücken (Akk.) sich selbst verwirklichen doppelt belastet sein (durch Akk.) überfordert sein (durch Akk.) nicht gleich behandelt werden (durch Akk.) diskriminiert werden (durch Akk./von Akk.)
2. Klären Sie im Wörterbuch die Bedeutung folgender Wörter und Wendungen. Behalten Sie diese Wörter und Wendungen und bilden Sie Sätze mit ihnen: 1) die Emanzipation 2) die Frauenbewegung (-, en) 3) die Tagesmutter (-s,-mütter) 4) im Stich lassen 5) schlecht bekommen (Dat.)
6) j-n auf etw. ansprechen (a,o) 7) der Streber (-s,-) 8) einen Bock (auf etw.) haben 9) auf jeden Fall 10) der Macho (-s, -s)
Meine Frau, die bleibt zu Hause Timo hat gerade seinen siebzehnten Geburtstag gefeiert. Er besucht ein Gymnasium in Würzburg. Über die Zukunft der Frau, die er einmal heiraten wird, hat er schon ganz genaue Vorstellungen. - Timo, du möchtest Jurist werden, heiraten und vier Kinder haben. Was ist, wenn deine zukünftige Frau der Meinung ist, dass du die Kinder großziehen sollst? - Dann ist das nicht meine zukünftige Frau. - Ach so. - Ja. Die Frau, die ich mal heirate, bleibt zu Hause, bei unseren Kindern. - Und warum du nicht? - Die Mutter ist die Mutter. Ich finde das überhaupt ziemlich schlimm, wie die Frauen heute über ihre Kinder sprechen. Wie über Autos. - Was meinst du damit? - Ja. So. Naja, wie ich gesagt habe: Park' ich mal mein Kind für fünf Stunden im Kindergarten. Nur, damit die richtige Mutter sich mit ihren Freundinnen treffen kann. Oder, meinetwegen, arbeiten geht. Wozu? Braucht sie oft gar nicht. Wenn der Mann genug für die Familie verdient? Dann lässt sie ihre Kinder im Stich. Das finde ich nicht gut. - Was findest du daran nicht gut? - Das ist, ja, irgendwie herzlos. Ja, absolut herzlos. Das hört sich vielleicht jetzt blöde an. Aber ich weiß, wovon ich rede. Ich habe noch zwei kleinere Geschwister. Einen Bruder und eine Schwester. Und meine Mutter will jetzt wieder in ihren Beruf. Meine Schwester wird vier. Die ist seit einem Jahr im Kindergarten. Das ist nicht gut für sie. Sie ist zu klein. - Was macht deine Mutter denn? - Ach. Sie war mal in der Sonderpädagogik. Das ist ja auch schon ewig her. Jetzt geht sie erst mal als Gasthörerin an die Uni. - Und das passt dir nicht? - Ja, genau. Warum kümmert sie sich nicht um ihre eigenen Kinder? - Du wirst auch bald zur Universität gehen, um Jura zu studieren? - Das ist doch was ganz anderes. - Findest du? - Ich habe ja mein Leben noch vor mir. Ich muss meine Zukunft planen. - Wie alt ist deine Mutter? - Hm, so wie Sie? Vielleicht ein bisschen jünger? 39 Jahre, glaube ich. - Du möchtest, dass sie zu Hause bleibt? - Ja. - Warum tut es dann dein Vater nicht? - Es ist die Aufgabe der Frau. - Du willst nicht, dass deine Mutter nun etwas ganz anderes machen will. So etwas wie du zum Beispiel? - Wie ich? Wieso ich? - Zur Uni gehen und studieren. Sich auf ihre Zukunft vorbereiten. - Aber sie hat doch uns. - Warum sollte es deiner kleinen Schwester schlecht bekommen, in den Kindergarten zu gehen? - Sie weint manchmal. Bei mir ist meine Mutter zu Hause geblieben. Das war besser für mich. Dann kam mein Bruder. Da war ich zehn. Und drei Jahre später meine Schwester. - Du hast deine Mutter sehr lange für dich gehabt? - Das Kind braucht die Mutter. Ich habe nichts gegen die Gleichberechtigung. Aber was heute so los ist. Die vielen Scheidungen. Und dann Drogenprobleme und all das. - Hast du dafür eine Erklärung? - Das kommt, weil die Familien alle kaputtgehen. Weil sich die Frauen alle selbstverwirklichen wollen. - Du sprichst das Wort sehr spöttisch aus, Timo. - Naja. Ist doch wahr. Wenn die Frauen Karriere machen wollen, sollen sie keine Kinder in die Welt setzen. - Welche Aufgabe hat denn deiner Meinung nach der Vater? - Der Vater ist keine Mutter. - Und was heißt das? - Der Vater kann nicht schwanger werden. Der Vater kann dem Kind nicht die Brust geben. - Aber die schmutzigen Windeln kann er genauso gut wechseln wie die Mutter, oder? - Klar, das kann er. Das sollte er auch tun, damit er auch einen guten Kontakt zum Kind hat. - Wie schön. Nur, wie willst du das machen, wenn du den ganzen Tag in der Uni bist und Jura studierst? - Solange ich studiere, heirate ich nicht. Und dann baue ich mir eine eigene Praxis auf. Ich könnte das gar nicht so gut wie eine Frau. - Als Rechtsanwältin arbeiten? - Nein! Das doch nicht! Die Kinder versorgen, meine ich. Mit Timo sprach Viola Roggenkamp
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