ТОП 10:

Die Unternehmenssteuerreform



Bei der Unternehmenssteuerreform sehen die Institute im Frühjahrsgutachten 2007 weiteren Reformbedarf, da die für 2008 vorgesehene Reform nicht sehr ehrgeizig sei. Mit ihr würden zwar die Steuersätze spürbar gesenkt, um Deutschlands Stellung im Wettbewerb um international mobiles Kapital zu stärken, jedoch werde die Bemessungsgrundlage verbreitert, wobei einige Maßnahmen für sich genommen die Investitionsbedingungen verschlechterten. In vielen Bereichen, so etwa bei der Vereinfachung des Steuersystems, bleibe die Reform deutlich hinter den Vorschlägen zurück, die im Vorfeld erarbeitet worden seien. Die Institute rechnen insgesamt mit allenfalls geringen Wachstumsimpulsen durch die Unternehmenssteuerreform.

Die wirtschaftspolitischen Forderungen der Arbeitsgemeinschaft der wirtschaftswissenschaftlichen Institute entsprechen dem Konzept der sogenannten angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Anhänger der „nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik“ empfehlen demgegenüber oft staatliche Maßnahmen zur Stärkung der schwachen Inlandsnachfrage, zum Beispiel die Aufnahme weiterer Schulden durch den Staat, um staatliche Investitionsprogramme finanzieren zu können, Zinssenkungen zur Erleichterung von Investitionen sowie Lohnsteigerungen, die den Anstieg der Produktivität zumindest voll ausschöpfen.

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1. Выпишите из текста 2 простых предложения, в которых сказуемые выражены глаголами 1) в презенсе, 2) в имперфекте. Подчеркните в них подлежащее и сказуемое. Переведите подлежащее и сказуемое письменно.

2. Выпишите из текста 5 сложных существительных и переведите их, укажите, из каких компонентов они состоят.

3. Выпишите из текста все предложения в пассиве и переведите эти предложения письменно.

4. Выпишите из текста предложение с придаточным определительным и переведите это предложение письменно.

5. Выпишите из текста предложение с инфинитивным оборотом «um+zu+Infinitiv», переведите предложение письменно.

6. Выпишите из текста предложение, в котором есть сказуемое с отделяемой приставкой. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложение письменно.

7. Выпишите из текста простое предложение, в котором есть сказуемое, выраженное модальным глаголом с инфинитивом. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложения письменно.

8. Переведите весь текст, запишите перевод, отредактировав его согласно нормам русского языка.


Variante № 13

Akzeptanz des Euro

Akzeptanz in Deutschland

In Deutschland hat ein Forschungsteam der Fachhochschule Ingolstadt zweieinhalb Jahre nach Einführung des Euro eine Studie zur Akzeptanz des Euro in der deutschen Bevölkerung vorgelegt. Ihr Resultat besagt, dass fast 60 % der deutschen Bevölkerung mittlerweile dem Euro positiv gegenüberstehen. Viele der Befragten trauerten jedoch um die DM. Beim Umrechnen von DM in Euro ergab die Befragung, dass die Befragten bei höheren Beträgen häufig nachrechneten. Bei allen Preisen rechnen lediglich 48 % der Befragten um, bei Preisen über 100 Euro jedoch noch 74 %. Der Grund hierfür ist der einfache Umrechnungsfaktor (recht genau 1:2, exakt 1:1,95583).

Zudem verbindet die Bevölkerung mit der Einführung des Euro aber auch eine allgemeine Preisanhebung bei unterschiedlichen Produkten, da Teile des Einzelhandels die Einführung des Euro in diesem Sinne nutzten.

In manchen europäischen Ländern (z. B. Frankreich und Niederlande) waren Preiserhöhungen im Zeitraum der Euro-Einführung gesetzlich untersagt worden, in Deutschland hatte man auf eine Selbstverpflichtung des Handels gesetzt.

Im Verbraucherpreisindex (VPI) war die Preiserhöhung aufgrund des „Warenkorb“-Berechnungsverfahrens (Berechnung nach anteiligen Ausgaben der privaten Haushalte in den verschiedenen Güterkategorien) nicht so deutlich, da die Preiserhöhung nicht in allen Warenkategorien zu Buche schlug.

Bei Auslandsreisen und Urlaubsaufenthalten in seinem Geltungsbereich gewinnt der Euro deutlich an Sympathie. Auch der bessere Preisvergleich innerhalb Europas wird positiv vermerkt. Laut der oben genannten Studie begrüßen viele der Befragten auch, dass durch die gemeinsame EU-Währung ein Gegenpol zu US-Dollar und Yen geschaffen wurde.

Laut Eurobarometer 2006 war eine relative Mehrheit von 46 % der deutschen Bevölkerung der Meinung, Der Euro ist gut für uns, er stärkt uns für die Zukunft, während 44 % der Meinung waren, der Euro schwächt das Land eher. 2002 waren die Eurobefürworter (39 %) noch in der Minderheit gegenüber den Euroskeptikern (52 %).

Eine Studie der Dresdner Bank im Auftrag der Forschungsgruppe Wahlen ergab allerdings Ende 2007 ein Absinken der Euroakzeptanz auf 36 % der Deutschen gegenüber 43 % im Jahr 2004

Akzeptanz in Österreich

Laut Eurobarometer sind die Österreicher dem Euro gegenüber positiver eingestellt als die Deutschen. 2006 waren 62 % der österreichischen Bevölkerung der Meinung: „Der Euro ist gut für uns, er stärkt uns für die Zukunft“, während 24 % der Meinung waren, der Euro schwäche das Land eher. In Österreich waren bereits 2002 die Eurobefürworter (52 %) in der Mehrheit gegenüber den Euroskeptikern (25 %).

2-Euro-Gedenkmünzen

Erste deutsche 2-Euro-Gedenkmünze

Seit 2004 werden von einigen Ländern Sonderausgaben der 2-Euro-Münze für den Umlauf ausgegeben, die ebenfalls im gesamten Euro-Raum gültig sind. Die erste Ausgabe wurde zum Gedenken an die olympischen Sommerspiele 2004 in Athen von Griechenland ausgegeben. 2005 gab Österreich eine Münze zum fünfzigjährigen Jubiläum des Staatsvertrages heraus. Deutschland startete mit seiner ersten Sonderausgabe 2006, auf der das Holstentor zu Lübeck abgebildet ist. 2007 folgte eine Münze mit dem Abbild des Schweriner Schlosses. Im Jahre 2008 wurde die 2-Euro-Münze mit dem Motiv des Hamburger Michels herausgegeben. Diese Münzen sind bereits in großer Menge dem Geldumlauf zugeführt worden. Für den Umlauf prägt Deutschland nun 16 Jahre lang keine 2-Euro-Münzen mit dem Motiv des Bundesadlers, die gewöhnliche 2-Euro-Münze erscheint nur noch in geringster Auflage für Kursmünzensätze. Stattdessen wird auf den Münzen jedes Jahr ein neues Motiv aus einem der 16 Bundesländer zu finden sein.

Zum fünfzigsten Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge, dem 25. März 2007, gaben alle 13 Euroländer eine Gedenkmünze mit gemeinsamem Bild und Schriftzügen in der jeweiligen Landessprache bzw. in Latein aus.

Eine weitere Gemeinschaftsausgabe ist für 2009 zum 10. Jahrestag der Euroeinführung geplant.

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1. Выпишите из текста 2 простых предложения, в которых сказуемые выражены глаголами 1) в перфекте, 2) в имперфекте. Подчеркните в них подлежащее и сказуемое. Переведите подлежащее и сказуемое письменно.

2. Выпишите из текста 5 сложных существительных и переведите их, укажите, из каких компонентов они состоят.

3. Выпишите из текста все предложения в пассиве и переведите эти предложения письменно.

4. Выпишите из текста предложение с придаточным определительным и переведите это предложение письменно.

5. Выпишите из текста предложение с придаточным причины и переведите это предложение письменно.

6. Выпишите из текста предложение с придаточным дополнительным и переведите это предложение письменно.

7. Выпишите из текста предложение, в котором есть сказуемое с отделяемой приставкой. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложение письменно.

8. Найдите в тексте простое предложение, в котором подлежащее выражено местоимением «man». Определите в этом предложении сказуемое и выпишите его с местоимением «man». Переведите подлежащее и сказуемое письменно.

9. Переведите весь текст, запишите перевод, отредактировав его согласно нормам русского языка.


Variante № 14

Ökonomische Folgen der Einheitswährung (Vorteile,Nachteile)

Von der Einführung des Euro erwartete man verstärkten Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der Eurozone, da bisher bestehende innergemeinschaftliche Wechselkursrisiken und die dadurch notwendigen Währungsabsicherungen für europäische Unternehmen wegfallen. Es wurde vermutet, dass dies von Vorteil für die Bevölkerung der Eurozone sein würde, da Handel in der Vergangenheit eine der Hauptquellen ökonomischen Wachstums war.

Weiterhin ging man davon aus, dass Preisunterschiede für Produkte und Dienstleistungen in den Ländern der Eurozone abnehmen würden: Durch Arbitrage-Handel (Handel gleicher Produkte und Dienstleistungen zwischen den Euro-Ländern) sollten bestehende Unterschiede schnell ausgeglichen werden. Dies führe zu verstärktem Wettbewerb zwischen Anbietern und damit zu niedriger Inflation und mehr Wohlstand der Verbraucher.

Einige Wirtschaftswissenschaftler äußerten Bedenken zu den Gefahren einer Einheitswährung für eine so große und heterogene Wirtschaftszone wie das Euroland. Insbesondere bei asynchronen Konjunkturzyklen bereite eine angemessene Geldpolitik Schwierigkeiten.

Ein wesentliches volkswirtschaftliches Problem stellt die Festlegung der Wechselkurse der an der Einheitswährung beteiligten Währungen dar. Eine Volkswirtschaft, die mit überbewerteter Währung der Einheitswährung beitritt, wird im Vergleich ein höheres Vermögen, jedoch auch höhere Kosten und Preise aufweisen als Staaten, die unterbewertet oder reell bewertet der Einheitswährung beitreten. Ein volkswirtschaftlicher Ausgleich der Überbewertung ist in der Folge nur schwer erreichbar.

Bei einer überbewerteten Wirtschaft wirkt der zusätzliche Importanreiz bei den höheren Preisen deflationär. Die höheren Kosten mindern die Exportvoraussetzungen im gemeinsamen Währungsraum und begünstigen die Verlagerung der Produktion in kostengünstigere Staaten. Um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu erhalten, sind Kostensenkungen (in prozentualer Höhe der Überbewertung) unausweichlich. Zur Finanzierung der Kostensenkungen kann reell nur die Abschöpfung des durch die Überwertung gestiegenen Vermögens herangezogen werden.

Politisch war und ist fraglich, ob EZB und Europäische Kommission die Mitgliedsländer zu hinlänglicher Haushaltsdisziplin werden anhalten können: Entziehen sich einzelne Länder oder Ländergruppen ihrer haushaltspolitischen Verantwortung, werden Inflationsrate und Finanzierungskosten für diese Länder solange relativ niedrig bleiben, wie sich der Großteil der restlichen Euro-Länder nicht zu stark verschuldet. Dies könnte verspätete oder nicht ausreichende Korrekturen der Haushaltspolitiken fördern und zu Wohlstandseinbußen führen.

In der Praxis der Anfangsjahre hat sich vor allem die Geld- und Zinspolitik im heterogenen Wirtschaftsraum als schwierig erwiesen, da beispielsweise Wachstumsraten von über 5 % in Irland mit Raten nahe Null in den iberischen Staaten in Einklang gebracht werden mussten. Der irischen Situation wäre nach bisher angewandten Methoden mit Leitzinserhöhungen und Geldmengenverknappung zu begegnen gewesen, während im Gegenbeispiel Lockerungen üblich gewesen wären. Regionale Unterschiede lassen sich mit der einheitlichen Geldpolitik aber nicht hinreichend abbilden.

Langfristige strukturelle Probleme. Bürokratische Hindernisse

Trotz der hohen Anfälligkeit gegenüber externen Einflüssen halten die meisten Experten die inneren strukturellen Probleme für den Hauptgrund der schwachen Konjunkturlage. Ein inflexibler Arbeitsmarkt wird als Hauptursache der beharrlich hohen Arbeitslosigkeit genannt. Behauptet wird, dass starke bürokratische Einschränkungen viele Firmen und den Gründungsprozess von neuen Firmen behindern würden.

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten oder Subventionen geben deutschen Investoren den Anreiz, im Ausland zu investieren, anstatt im Inland durch Investitionen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Es ist jedoch zu betonen, dass die neuen Politischen Reformen und der Wirtschaftliche Aufschwung, die Arbeitslosenrate deutlich gesenkt haben.

Länder mit Wechselkursbindung zum Euro

Mehrere Länder verfügen über eine weitestgehend feste Wechselkursbindung zum Euro. Diese lassen sich in drei Gruppen gliedern: Erstens existieren bilaterale Wechselkursbindungen über den Wechselkursmechanismus II zu einer Reihe von EU-Ländern, die den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel (noch) nicht eingeführt haben. Zweitens existieren historische Wechselkursbindungen zwischen früheren französischen Kolonien und dem Euro, die in der Regel ebenfalls bilateral geschützt werden. Drittens haben sich unilateral mehrere Länder an den Euro gekoppelt.

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1. Выпишите из текста одно простое предложение, в котором сказуемое выражено глаголом 1) в перфекте. Подчеркните в них подлежащее и сказуемое. Переведите подлежащее и сказуемое письменно.

2. Выпишите из текста 5 сложных существительных и переведите их, укажите, из каких компонентов они состоят.

3. Выпишите из текста все предложения в пассиве и переведите эти предложения письменно.

4. Выпишите из текста предложение с придаточным времени и переведите это предложение письменно.

5. Выпишите из текста предложение с придаточным условным и переведите это предложение письменно.

6. Выпишите из текста предложение с придаточным дополнительным и переведите это предложение письменно.

7. Выпишите из текста предложение с придаточным причины и переведите это предложение письменно.

8. Выпишите из текста предложение, в котором есть конструкция «sich lassen + Infinitiv» Переведите предложения письменно.

9. Выпишите из текста предложения с придаточным определительным, с инфинитивной группой «anstatt+zu+Infinitiv», с инфинитивным оборотом «um+zu+Infinitiv», с конструкцией «sein+zu+Infinitiv»,и переведите эти предложения письменно.

10. Выпишите из текста предложение, в котором есть сказуемое с отделяемой приставкой. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложение письменно.

11. Выпишите из текста простое предложение, в котором есть сказуемое, выраженное модальным глаголом с инфинитивом. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложения письменно.

12. Найдите в тексте простое предложение, в котором подлежащее выражено местоимением «man». Определите в этом предложении сказуемое и выпишите его с местоимением «man». Переведите подлежащее и сказуемое письменно.

13. Переведите весь текст, запишите перевод, отредактировав его согласно нормам русского языка.


Variante № 15

Weitere Länder

Einige Staaten waren bereits eine Währungsunion mit anderen Teilnehmern der Eurozone eingegangen und führten demzufolge ebenfalls den Euro als gesetzliche Währung ein. So bestanden Währungsunionen

• zwischen Frankreich und den Fürstentümern Andorra und Monaco

• zwischen Italien, San Marino und der Vatikanstadt

• zwischen Spanien und Andorra

Während Monaco, San Marino und die Vatikanstadt inzwischen Abkommen mit der EU abgeschlossen haben, die sie zur Emission von Euromünzen berechtigen, existiert zwischen Andorra und der Union bisher kein derartiges Abkommen. Daher ist der Euro in Andorra zwar gesetzliches Zahlungsmittel, allerdings gibt es keine von Andorra geprägten Euromünzen. Das Land verhandelt zwar seit Oktober 2004 mit der Europäischen Gemeinschaft, diese beendete aber nach wenigen Monaten die Verhandlungen, da die Regierung Andorras nicht bereit war, die politischen Forderungen zu erfüllen, die unter anderem eine Lockerung des Bankgeheimnisses vorsehen. Der zweite kritisierte Punkt, die Aufhebung der Steuerfreiheit, wurde durch die Einführung einer Unternehmenssteuer erst vor kurzem behoben. Der mögliche Termin, ab dem 1. Januar 2009 eigene Euromünzen prägen zu dürfen, gilt unter Experten als unrealistisch.

Im Zuge seiner Unabhängigkeitsbemühungen hatte Montenegro einseitig die Deutsche Mark als Währung eingeführt. Im Kosovo wurde die DM nach dem Ende des Kosovo-Krieges von der UNO-Verwaltung als Währung eingeführt. Nach deren Abschaffung führten beide den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel ein (Montenegro ist seit dem 3. Juni 2006 ein unabhängiger Staat, der Kosovo seit dem 17. Februar 2008 ebenfalls). Allerdings haben auch sie bisher kein Abkommen mit der EU über eine Einführung des Euro abgeschlossen – dies ist seitens der EU auch nicht angestrebt, sodass sie weder Einfluss auf die Geldpolitik der EZB nehmen können noch Euromünzen prägen dürfen. Somit partizipieren sie auch nicht an den

Seigniorage-Einnahmen. Der Euro als Komplementärwährung

Auch außerhalb der Eurozone ist es in vielen europäischen Ländern möglich, mit Euro zu bezahlen, wobei aber in der Regel ein vom Verkäufer selbstständig festgelegter Wechselkurs verwendet und das Wechselgeld oft in der Landeswährung ausgegeben wird.

Länder mit Wechselkursbindung zum Euro

Mehrere Länder verfügen über eine weitestgehend feste Wechselkursbindung zum Euro. Diese lassen sich in drei Gruppen gliedern: Erstens existieren bilaterale Wechselkursbindungen über den Wechselkursmechanismus II zu einer Reihe von EU-Ländern, die den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel (noch) nicht eingeführt haben. Zweitens existieren historische Wechselkursbindungen zwischen früheren französischen Kolonien und dem Euro, die in der Regel ebenfalls bilateral geschützt werden. Drittens haben sich unilateral mehrere Länder an den Euro gekoppelt.

EU-Länder mit Pflicht zur Euro-Einführung

Alle EU-Mitgliedsländer, die den Euro nicht bereits als Währung eingeführt haben, sind gemäß Maastricht-Vertrag dazu verpflichtet, die Gemeinschaftswährung nach Erfüllung festgelegter nomineller Konvergenzkriterien einzuführen. Der zweijährige Verbleib im WKM II ohne Anpassung des Leitkurses ist eines von vier Konvergenzkriterien zur Euro-Einführung. Lediglich Großbritannien und Dänemark behielten sich das Recht vor, selbst über den Beitritt zur Währungsunion zu entscheiden (so genanntes „Opting out“).

Rohstoffpreise

Ein weiterer Effekt betrifft die internationalen Rohstoffpreise und dabei insbesondere den volkswirtschaftlich bedeutsamen Erdölpreis. Öl wird nach wie vor meist in US-Dollar berechnet, die OPEC akzeptiert seit den 1970er Jahren sogar nur noch ausschließlich Dollar. Innerhalb der OPEC wurde allerdings diskutiert, die Preise auf Euro umzustellen, womit auch viele Drittländer dazu gezwungen wären, für Ölkäufe Teile ihrer Devisenreserven vom Dollar in Euroguthaben umzuwandeln. Dies hätte äußerst negative Auswirkungen auf den Dollar und auf die US-Wirtschaft, die durch den stetig weiter wachsenden Handel mit Öl stabilisiert wird.[30] Der Irak hatte im Jahr 2000 unter Saddam Hussein bereits die Ölverkäufe ausschließlich in Euro abgerechnet, dies haben die USA allerdings gleich zu Beginn der Besatzung des Iraks wieder umgestellt. Sowohl der Iran, als auch Venezuela unter Hugo Chávez, der ein besonders lautstarker Vertreter dieses Wechsels ist, äußerten sich zustimmend zu dieser Umstellung.[31] Der Iran hatte für März 2006 geplant, eine eigene Ölbörse zu eröffnen. Nachdem der Termin allerdings mehrere Male verschoben wurde, ist auch der letzte Termin im September 2006 verstrichen, ohne dass ein neuer genannt wurde. Die Ölmengen, die der Iran exportiert, sollen allerdings zu gering sein, um die Stellung des US-Dollar als „Ölwährung“ gefährden zu können.

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1. Выпишите из текста 4 простых предложения, в которых сказуемые выражены глаголами 1) в презенсе, 2) в имперфекте, 3) в перфекте, 4) в плюсквамперфекте. Подчеркните в них подлежащее и сказуемое. Переведите подлежащее и сказуемое письменно.

2. Выпишите из текста 5 сложных существительных и переведите их, укажите, из каких компонентов они состоят.

3. Выпишите из текста все предложения в пассиве и переведите эти предложения письменно.

4. Выпишите из текста предложения с придаточным причины, с инфинитивным оборотом «um+zu+Infinitiv», с придаточным времени, с конструкцией«sich lassen + Infinitiv»и переведите эти предложения письменно.

5. Выпишите из текста предложение с конструкцией «sein+zu+Infinitiv», переведите предложение письменно.

6. Выпишите из текста предложение, в котором есть сказуемое с отделяемой приставкой. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложение письменно.

7. Выпишите из текста простое предложение, в котором есть сказуемое, выраженное модальным глаголом с инфинитивом. Выпишите глагол в инфинитиве. Переведите предложения письменно.

8. Переведите весь текст, запишите перевод, отредактировав его согласно нормам русского языка.

 







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